Kranenburg: Wildgänse mit Verspätung am Niederrhein gelandet

Kranenburg: Wildgänse mit Verspätung am Niederrhein gelandet

Die arktischen Wildgänse sind mit deutlicher Verspätung am Niederrhein zum Überwintern eingetroffen. Gänsezähler registrierten knapp einen Monat später als sonst im Natur- und Vogelschutzgebiet Düffel große Gruppen mit bis zu 5000 Tieren, wie die Station des Naturschutzbundes (NABU) in Kranenburg mitteilte. Normalerweise landen die ersten Gänse den Angaben nach dort schon im Oktober und November. Der milde Winter im Osten Europas hat die Tiere aber wohl zum Bummeln eingeladen: Auf den Rastplätzen am Zugweg gab es genug Futter, wie die Naturschutzstation mitteilte. Da seien die klugen und sozialen Vögel dann noch geblieben.

Der Niederrhein ist das wichtigste Überwinterungsgebiet für die arktischen Vögel westlich der Elbe. Seit den 1960er Jahren fliegen die Wildgänse aus Sibirien nach einem bis zu 6000 Kilometer langen Weg in die Region ein. Die sogenannte Gänsesafari per Bus zu zentralen Punkten in der Region soll ab 7. Januar beginnen.

(dpa)