WC-Gewohnheiten der Deutschen: Wie der Deutsche sein "Geschäft" erledigt

WC-Gewohnheiten der Deutschen: Wie der Deutsche sein "Geschäft" erledigt

Mainz (rpo). Der Deutsche an sich ist ein ordnungsliebender Mensch. Dies bestätigt sich auch bei seinen WC-Gewohnheiten. Fast 80 Prozent verwenden ihr Toilettenpapier ordentlich gefaltet.

Aber ob zerknüllt oder gefaltet, Hauptsache das Toilettenpapier ist weich, mindestens dreilagig und bietet Sicherheit.

Interessant ist, dass doch gut die Hälfte aller Deutschen ihren Po auch als Kusszone betrachten und ihre/n Partner/Partnerin dorthin auch schon einmal geküsst haben.

Diese und weitere brisante Details aus dem WC-Intimleben der Deutschen bringt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungs-Instituts Target Group, Frankfurt, zu Tage, die im Auftrag von Hakle-Kimberly, Mainz, für Deutschland durchgeführt wurde.

Frauen und auch Männer gehen im Durchschnitt mindestens fünf Mal pro Tag fürs "kleine Geschäft" auf die Toilette. Zusätzlich noch einmal für das "große Geschäft", wobei 22 Prozent der Männer dies auch zweimal am Tag "können".

Zählt man alle Toilettengänge zusammen, ergibt sich eine durchschnittliche Verweildauer von über einer Viertelstunde pro Tag. Männer verbringen auf dem WC eher weniger Zeit (30,3 Prozent eher 10 Minuten am Tag) und ein Großteil Frauen verweilt im Durchschnitt doch länger auf dem stillen Örtchen (20,2 Prozent 15 Minuten, 12,9 Prozent sogar 30 Minuten).

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Nach weiterer Beschäftigung während des WC-Besuchs gefragt, geben 58 Prozent an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ein Drittel (24,8 Prozent) nutzt die Auszeit zum Lesen, wobei hier die Männer überwiegen.

Die Umfrage zeigt auch, dass immer mehr Deutsche ihren Po als Kusszone betrachten. Über die Hälfte aller Männer haben den Po ihrer Partnerin schon mal geküsst, bei den Frauen sind es etwas weniger. Ob das an mangelnder Pflege des Allerwertesten bei den Männern liegt, konnte nicht ermittelt werden. Von Bedeutung sind Pflege und Hygiene bei der Reinigung. Die einen mögen es trocken, die anderen feucht und einige stehen auf beides.

Tatsächlich putzen schon 28 Prozent nach der Kombination "erst trocken, dann feucht". Wichtig ist für die Mehrheit, dass das Toilettenpapier weich ist (72 Prozent), Sicherheit bietet und mindestens dreilagig ist. Muster oder Farbe spielen beim Kauf des Toilettenpapiers kaum eine Rolle. Wenn die Auswahl besteht, wird die Farbe Weiß bevorzugt (57,2 Prozent). Die Ordnungsliebe der Deutschen fängt beim Gebrauch des Toilettenpapiers an.

So hat die Hakle-Kimberly-Studie ergeben, dass das Toilettenpapier von fast 80 Prozent ordentlich gefaltet wird, bevor sie sich den "Allerwertesten" damit säubern. Von einem Drittel der weiblichen Verwenderinnen wird es sogar abgezählt. Dabei genügen der Mehrheit der Frauen (35,2 Prozent) vier bis fünf Blatt pro Toilettengang. Die Männer sind da verschwenderischer. Immerhin 34,1 Prozent verbrauchen sechs bis zehn Blatt und 13,8 Prozent sogar mehr als zehn Blatt pro WC-Besuch! Frauen sind auch beim Kauf sparsamer. Über 50 Prozent achten beim Kauf auf Sonderangebote.

(RPO Archiv)
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