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München: Weppers Freundin ist Mutter

München : Weppers Freundin ist Mutter

Die Lebensgefährtin des Schauspielers Fritz Wepper, die 34-jährige Regisseurin Susanne Kellermann, hat in München eine Tochter zur Welt gebracht. Fritz Wepper ist bereits Vater der 30-jährigen Schauspielerin Sophie.

Glücklicher hätte das neue Jahr für "Derrick"- und "Um Himmels Willen"-Star Fritz Wepper (70) kaum beginnen können: Kurz vor Silvester hat seine Freundin Susanne Kellermann in einem Münchner Krankenhaus eine Tochter zur Welt gebracht. Das meldeten gestern die "Bild"-Zeitung und die Zeitschrift "Bunte".

Es ist das erste gemeinsame Kind von Fritz Wepper und der 34-jährigen Regisseurin und Kamerafrau Susanne Kellermann. Die beiden haben sich im Jahr 2009 bei einem Konzert kennengelernt. "In dieser Phase waren wir beide übersensibilisiert, diskutierten über Leben und Tod, und fanden ein Fünkchen Lebensmut wieder", erzählte Kellermann damals in einem Interview mit der "Bunten". Sie und der Schauspieler leben heute zusammen in einer Stadtwohnung in München.

Fritz Wepper hat bereits ein Kind mit seiner Frau Angela, geborene von Morgen, Gräfin von Görtz (69). Die gemeinsame, heute 30-jährige Tochter Sophie ist Schauspielerin und steht regelmäßig mit ihrem Vater vor der Kamera, etwa für die Fernsehserie "Mord in bester Gesellschaft". Zudem begleitet sie Fritz Wepper immer wieder zu offiziellen Anlässen, flanierte etwa bei der "Bambi"-Verleihung in Wiesbaden im vergangenen November mit ihm über den roten Teppich.

Mit Sophies Mutter ist Fritz Wepper nach wie vor verheiratet. Trotz der Trennung besucht er sie Berichten zufolge regelmäßig. Im April vergangenen Jahres zeigten sich beide demnach sogar gemeinsam auf einem Fest. Es sei zwar sehr schmerzhaft für sie gewesen, kurz vor ihrem 70. Geburtstag von ihrem Mann verlassen zu werden, sagte Angela Wepper im Mai in einem Interview mit "Bunte". Trotzdem empfänden sie und Fritz Wepper noch eine tiefe Nähe und Respekt füreinander, betonte sie. Weder ihr Mann noch sie wollten sich scheiden lassen, Auch habe keiner der beiden vor, wieder zu heiraten.

Auch ohne richterlich anerkannten Schlussstrich unter seinem "ersten Leben" dürfte das Baby Fritz Wepper zum Jahresauftakt wieder nach vorn schauen lassen. Das vergangene Jahr war für ihn nicht unbedingt ein sorgenfreies: Im Frühjahr musste der Schauspieler, nachdem sein Deutsch-Drahthaar Aron ihm mit seiner Pfote die Haut zerkratzt hatte, mit einer gefährlichen Blutvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Herbst verlor er dann seine langjährige Kollegin Rosel Zech, die neben Wepper in der Erfolgsserie "Um Himmels Willen" spielte und diese mit ihm gemeinsam zum Quotenhit (durchschnittlich sieben Millionen Zuschauer) gemacht hatte.

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Während die elfte Staffel am 10. Januar im Ersten anläuft – an Weppers Seite spielt jetzt Gaby Dohm – kann sich der Schauspieler in aller Ruhe auf seine neue Familie konzentrieren. Wie sagte Wepper einst über sich in der Vaterrolle, damals noch über seine Tochter Sophie: "Ratschläge mit erhobenem Zeigefinger waren nie eine Methode von mir, sondern wir haben immer versucht, als Beispiel zu wirken."

(RP)