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Gespräche gehen am 3. November weiter: Verhandlungen über Concorde-Entschädigungen vertagt

Gespräche gehen am 3. November weiter : Verhandlungen über Concorde-Entschädigungen vertagt

Paris (dpa). Die Verhandlungen über die Entschädigung der Angehörigen der Opfer des Concorde-Absturzes bei Paris vom 25. Juli sind auf den 3. November vertagt worden. Die französische Fluggesellschaft Air France werde sich bis zu diesem Termin mit ihren Versicherern beraten, sagte einer der Anwälte der Angehörigen der Opfer am Freitag in Paris.

Ihre Gesprächspartner waren die Anwälte der Versicherer der Fluggesellschaft. Über das Prinzip der Entschädigung herrsche Einigkeit, doch müsse jeder Fall einzeln ausgehandelt werden, sagte der Anwalt.

Die französische Fluggesellschaft Air France hatte eine vollständige Entschädigung für die Angehörigen in Aussicht gestellt. Die deutschen Familien von 45 Opfern hatten von Air France bis zum 13. Oktober konkrete Zahlen über eine Entschädigung verlangt. Bei dem Absturz waren 113 Menschen, darunter 97 Deutsche, ums Leben gekommen. Bislang wurden nach Angaben von Gerhart Baum, der gemeinsam mit anderen Anwälten 40 Opferfamilien vertritt, für jedes Opfer 42 000 Mark Soforthilfe an die Hinterbliebenen gezahlt.

(RPO Archiv)