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Urlaub trotz Corona: Regeln für Spanien, Kroatien, Türkei, Griechenland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich & Dänemark

Einreisebestimmungen, Ausgangssperren, Restaurants und Co. : Diese Regeln gelten derzeit in beliebten Urlaubsländern

In den Sommerferien waren Reisen in bestimmte Urlaubsländer möglich, auch wenn das Auswärtige Amt teilweise vor ihnen warnte. Gleichzeitig lockerten viele Länder die Corona-Regeln. Mancherorts steigt die Zahl der Infizierten nun wieder. Ein Überblick über den Stand der Dinge.

Die Sommerferien sind in Nordrhein-Westfalen vorbei, und nun stehen die Herbstferien schon wieder vor der Tür. Doch auch außerhalb der Ferien nutzen viele die Möglichkeit, endlich wieder in den Urlaub fahren zu können. Das blieb mancherorts nicht ohne Folgen. In Österreich beispielsweise stieg die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb eines kurzen Zeitraumes rapide, ebenso in der Türkei.

Seit dem 1. August gilt für Reiserückkehrer eine generelle Testpflicht. Damit muss jeder Urlauber, ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren, unabhängig vom Einreiseweg negativ getestet oder nachweislich geimpft oder genesen sein. Wir geben einen Überblick, welche Regelungen momentan in beliebten Urlaubszielen gelten.

Corona-Urlaubsguide: Diese Regeln gelten in Italien, Griechenland und Kroatien

  • Spanien Seit Sonntag, 29. August, gilt ganz Spanien, auch die Balearen und Kanaren, nicht mehr als Hochrisikogebiet. Auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde aufgehoben. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner fiel zuletzt rapide und liegt aktuell bei 37,13 (Stand: 17. September). Wer aus Spanien nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss nun nicht mehr für zehn Tage in Quarantäne. Auch die Registrierungspflicht vor der Rückkehr nach Deutschland entfällt. Dennoch gilt die Testpflicht, nur Geimpfte und Genesene sind bei der Einreise von der Testpflicht befreit. Sie müssen lediglich ein Dokument vorlegen, das eine vollständige Impfung (mindestens 14 Tage vor Reiseantritt) oder die Genesung einer Covid-19-Infektion (frühestens elf Tage nach erstem Positivergebnis und höchstens 180 Tage zurückliegend) nachweist. Alternativ muss bei der Einreise ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorliegen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Das Auswärtige Amt informiert auf seiner Webseite, welche Regeln aktuell wo in Spanien gelten. Wichtig: Bei Spanien-Reisen müssen Touristen vor der Einreise ein digitales Gesundheitsformular ausfüllen.
  • Balearen (Mallorca, Ibiza, Menorca, Formentera) Die Balearen weisen zwar eine durchschnittlich etwas höhere Sieben-Tage-Inzidenz von 47,97 (Stand: 17. September, Quelle: Ministerio de Sanidad) auf, doch auch für sie wurden Reisewarnungen aufgehoben. Um Massenansteckungen zu vermeiden, gibt es jedoch weiterhin Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte sowie für Zusammenkünfte. Das Verbot von Zusammenkünften für Personen aus unterschiedlichen Haushalten zwischen 2 Uhr und 6 Uhr gilt derzeit nur für Ibiza. Informieren Sie sich am besten vor Ort bei den  den Einrichtungen, die sie besuchen wollen.
  • Kanaren (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, La Gomera, La Palma, El Hierro) Bei der Einreise gelten auf den Kanaren aktuell die gleichen Regeln wie für Spanien. Die Inzidenz liegt hier aktuell bei 33,92 (Stand 17. September, Quelle Ministerio de Sanidad). Die Inzidenzzahlen sind allerdings von Insel zu Insel sehr unterschiedlich. Personen, die mindestens zwölf Jahre alt sind und auf dem Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reisen, müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) übersandt werden. Unabhängig davon müssen alle Personen ab zwölf Jahren an der Rezeption von Hotels oder Ferienwohnungen nochmals das negative Testergebnis, ihre vollständige Impfung oder Genesung nachweisen. Restaurants, Cafés und Bars sowie Hotels sind grundsätzlich geöffnet – je nach Region unter verschiedenen Auflagen.
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  • Portugal In Portugal hat sich die Lage etwas gebessert: Die Sieben-Tage-Inzidenz ging nach Sommer-Höchstständen inzwischen auf 63,6 zurück (Stand: 20. September, Quelle: Johns Hopkins University). Seit dem 19. September ist das ganze Land, auch die Algarve, kein Hochrisikogebiet mehr. Für die Einreise aufs Festland gelten für Urlauber aus Deutschland keine Einreisebeschränkungen, es muss jedoch ein negatives Testergebnis oder ein EU-Covid-Impfzertifikat vorgelegt werden. Die Autonomen Regionen Madeira und die Azoren haben eigene Maßnahmen ergriffen: Vor oder bei Einreise nach Madeira muss eine Gesundheitserklärung abgegeben werden. Das Formular wird von den Fluggesellschaften und von der Regionalregierung als Online-Formular für Madeira zur Verfügung gestellt. Außerdem sollte entweder das Digitale COVID-Zertifikat der EU oder ein negativer Test vor Einreise über die App madeirasafe.com hochgeladen, aber auch in Papierform mitgeführt werden. Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug oder Abfahrt ein Fragebogen online ausgefüllt werden. Ausgenommen davon sind Inhaber eines Digitalen COVID-Zertifikats der EU. Auf Madeira gelten bis auf weiteres nächtliche Ausgangssperren (zwischen 2 und 5 Uhr). Auch auf den Azoren gelten in manchen Teilen Ausgangssperren. Es gelten weiterhin eingeschränkte Öffnungszeiten und Auflagen für Geschäfte, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés. An den Stränden schützt ein Ampelsystem vor Überfüllung, teilweise gilt Maskenpflicht.
  • Italien Derzeit sind touristische Reisen nach Italien möglich, eine Quarantänepflicht gibt es nicht mehr. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt mit 49,2 (Stand: 20. September, Quelle: Johns Hopkins University) niedriger als derzeit in Deutschland. Für die Einreise wird aber ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis benötigt, das nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ muss man nachweisen können, dass man vollständig geimpft oder genesen ist (3G). Grundsätzlich müssen sich Urlauber vorab online anmelden. Im Freien gilt eine Maskenpflicht nur dann, wenn der Mindestabstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Die Regionen und autonome Provinzen sind je nach epidemiologischer Lage in vier Kategorien (weiß, gelb, orange und rot) eingeteilt, für die spezifische restriktive Maßnahmen vorgesehen sind. Reisen innerhalb Italiens in andere Regionen können je nach Einstufung der Region eingeschränkt werden. Sizilien ist nun als erste Region wieder als gelbe Risikozone eingestuft. Dort gilt nun wieder eine Maskenpflicht im Freien. Wer in Italien die Innenräume von Restaurants, Bars oder Sportstätten betreten will, muss entweder einen Impf- oder Genesenen-Nachweis oder einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen. Das digitale EU-Impfzertifikat ist gleichgestellt mit dem in Italien bekannten „grünen Pass“. Das landesweit gültige Dokument gibt Aufschluss über Corona-Impfungen, vergangene Infektionen sowie Corona-Tests. Es soll bereits nach der ersten – und damit noch unvollständigen – Immunisierung gegen das Coronavirus ausgestellt werden. Der grüne Pass soll auch als Eintrittskarte zu Sportveranstaltungen, Konzerten, Theateraufführungen, Messen oder Kongressen gelten – überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und sich mit dem Coronavirus infizieren könnten. Diskotheken sollen nach Angaben der Regierung weiterhin geschlossen bleiben.
  • Griechenland Das Auswärtige Amt informiert Reisende derzeit nicht nur über die epidemiologische Lage im Land, sondern auch über die aktuell zahlreichen Waldbrände. Ganz Griechenland gilt aktuell nicht mehr als Hochrisikogebiet. Am 12. September sind Kreta und die südliche Ägäis von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen worden. Für die Einreise nach Griechenland müssen Reisende ein negatives PCR-Testergebnis (nicht älter als 72 Stunden) oder ein Schnelltestergebnis (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. Wer vollständig geimpft ist (seit mindestens 14 Tagen) wird von der Testpflicht befreit, muss die Immunisierung dann aber schriftlich oder digital belegen können. Der gelbe Impfpass reicht dafür aus. Auch eine Genesungsbescheinigung macht die Einreise möglich. Urlauber müssen sich spätestens 24 Stunden vor der Einreise online anmelden – das gilt auch für Kinder. Wer angemeldet ist, bekommt einen QR-Code, der bei der Einreise vorzuweisen ist. Die meisten Covid-Fälle gibt es auf Kreta, Kos und Rhodos, aber auch in den Großräumen Athen und Thessaloniki. Hier gelten lokale Beschränkungen. Es gelten Kapazitätsbeschränkungen in Geschäften und Museen. In allen öffentlichen Gebäuden, Bussen und Bahnen sowie auf Märkten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Darüber hinaus gilt eine Maskenpflicht im Freien an belebten Plätzen. Das gilt für alle Personen ab vier Jahren. Seit 13. September dürfen sich nur noch Geimpfte oder Genesene in den Innenräumen von Gastronomie- und Kulturbetrieben aufhalten (2G-Regel).
  • Kroatien Die Ausbreitung des Coronavirus in Kroatien ist regional sehr unterschiedlich. Beschränkungen gibt es bei der Einreise aus Deutschland aktuell nicht, sofern man über ein digitales Covid-Zertifikat der EU verfügt. Falls nicht, benötigt man für den Grenzübertritt einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) beziehungsweise 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Die gültigen Regeln bei der Einreise hat die kroatische Regierung auch auf Deutsch veröffentlicht. Für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien werden allerdings die Kontaktdaten aller Reisenden registriert. Das Hinterlegen der Daten ist online möglich. In Kroatien ist die Außengastronomie geöffnet, Restaurants dürfen auch den Innenbereich öffnen. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Außerdem ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln nur eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen. Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr darf kein Alkohol verkauft werden.
  • Niederlande Die Niederlande gelten nicht mehr komplett als Hochinzidenzgebiet, sondern nur noch die überseeischen Teile des Landes Aruba, Bonaire, Curaçao und Sint Maarten. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Teile warnt das Auswärtige Amt. Für die Einreise ist der Nachweis einer Impfung, eines negativen Tests oder einer Genesung erforderlich. Es gelten neben den Grundregeln (bei Symptomen testen und zu Hause bleiben, Hände waschen und Abstandsregeln einhalten) wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen: Nachtclubs und Diskotheken sind wieder geschlossen. Im Übrigen sind Freizeiteinrichtungen und die Gastronomie gegebenenfalls mit Kapazitätsbeschränkungen und eingeschränkten Öffnungszeiten und unter Einhaltung der Abstandsregeln geöffnet. Geschäfte und Museen sind mit Kapazitätsbeschränkungen geöffnet. Ab dem 25. September soll die 3G-Regel gelten: Es dürfen in Gaststätten, zu Sport- oder Kulturveranstaltungen nur noch Besucher, die geimpft, genesen oder getestet sind. Discotheken und Clubs dürfen wieder öffnen, für sie gilt die Sperrstunde von 0 Uhr.
  • Belgien Reisen nach Belgien sind wieder uneingeschränkt erlaubt. Dafür muss aber spätestens 48 Stunden vorher ein Reiseformular ausgefüllt und elektronisch versendet werden. In Abhängigkeit von der Infektionslage nimmt Belgien eine Einstufung in rote, orange und grüne Regionen vor. Die Einstufung wird regelmäßig angepasst. Regionen in Deutschland sind überwiegend als „orange“ eingestuft. „Rot“ eingestuft sind alle Bundesländer außer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Einreisende aus orangen und grünen Regionen unterliegen keiner Test- und Quarantänepflicht, sofern sie symptomfrei sind. Reisende aus einer jetzt oder in den letzten 14 Tagen als „rot“ eingestuften Region innerhalb der EU müssen bei Einreise einen vollständigen Impfnachweis (digitales EU-COVID-Zertifikat), einen Nachweis der Genesung (positiver PCR-Test innerhalb der letzten 180 Tage) oder ein negatives PCR-Testergebnis mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Seit 1. September 2021 müssen sie zusätzlich einen Test am siebten Tag nach Einreise durchführen. Eine Quarantänepflicht besteht nicht. In der Region Brüssel-Hauptstadt gilt seit 17. September 2021 für Reisende aus einer roten Zone innerhalb und außerhalb der EU, die nicht geimpft oder genesen sind, zusätzlich zur Testpflicht eine Quarantäne von 10 Tagen. Diese kann durch einen negativen PCR-Test am siebten Tag nach Einreise verkürzt werden. Am Flughafen Brüssel wird bei allen Passagieren mit Wärmebildkameras die Temperatur gemessen, bei mehr als 38 Grad wird die Einreise verweigert. Es gelten weiterhin die Abstandsregeln von 1,50 Meter. Maskenpflicht besteht noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Haltestellen, Bahnhöfen, Flughäfen, in Einkaufsstraßen, auf Märkten und bei Verlassen und Betreten von Cafés oder Restaurants. Die Gemeinden legen außerdem selbstständig Zonen fest, in denen im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht besteht. Geschäfte sind unter Hygienebedingungen, Hotels, Ferienparks, Restaurants, Cafés und Vergnügungsparks unter Auflagen geöffnet, Discotheken geschlossen.
  • Frankreich Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Provence-Alpes-Côte d'Azur und in die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, Saint-Barthélemy, Saint-Martin, Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien wird derzeit gewarnt – sie sind als Hochrisikogebiet eingestuft. Für das restliche Land ist die Reisewarnung aufgehoben. Bis Ende Oktober 2021 kontrolliert Frankreich seine EU-Binnengrenzen. Auch Frankreich nimmt eine Einstufung der Herkunftsländer vor, Deutschland befindet sich derzeit in der Kategorie „grün“. Für die Einreise wird ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) benötigt, das nicht älter als 72 Stunden ist. Vollständig Geimpfte oder Genesene brauchen keinen Test. Alle Einreisenden müssen eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben. Personen, die auf dem Landweg für weniger als 24 Stunden einreisen oder weniger als 30 Kilometer entfernt wohnen, sind von diesen Regelungen befreit. Gastronomiebetriebe im Außenbereich, auch nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen wieder geöffnet. Aktuell gilt in Restaurants, Cafés, Einkaufzentren, Einrichtungen der Alten- oder Krankenpflege, sowie in Flugzeugen, Zügen und Bussen (für beides ausgenommen Nahverkehr) außerdem die Pflicht, einen „pass sanitaire“ mit sich zu führen. Das ist ein Nachweis über die vollständige Impfung gegen, Genesung von oder aktuelle negative Testung auf eine Covid-19-Infektion. Er kann nach EU-Vorgaben digital z.B. über einen Eintrag in der französischen App „TousAntiCovid“ oder auch einer deutschen App („CovPass“ oder „Corona-Warn-App“) oder in Papierform erfolgen. Landesweit besteht für Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Schweiz Grundsätzlich ist die Einreise in die Schweiz für Deutsche möglich. Für Einreisende aus dem Schengen-Raum gilt grundsätzlich keine Quarantänepflicht mehr. Aktuell sind für die Schweiz keine Risikogebiete mit Quarantänepflicht ausgewiesen. Reisende aus dem Ausland, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen bei Einreise zudem einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden, oder einen Antigen-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Am vierten bis siebten Tag nach Einreise ist ein zweiter Test durchzuführen, und das Testresultat ist dem zuständigen Kanton mitzuteilen. Die Schweiz akzeptiert das digitale COVID-Zertifikat der EU. [Link auf Beitrag 92191303 (MS-ID 17609315)] Außerdem müssen alle Urlauber, die per Flugzeug einreisen, ihre Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular erfassen. Hotels und Campingplätze sind zum Großteil geöffnet. Restaurants sind geöffnet, sowohl innen als auch außen. Läden, Museen, Zoos, Erlebnisparks, Theater, Konzerthäuser und Kinos dürfen ebenfalls öffnen – zum Teil aber mit Auflagen, etwa einer Maskenpflicht. Es besteht eine generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und im öffentlichen Nahverkehr.
  • Österreich Deutschland gilt in Österreich als Land mit geringem epidemiologischen Risiko. Urlauber aus Deutschland müssen dennoch einen aktuellen 3-G-Nachweis erbringen. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise durchzuführen. Es finden Grenzkontrollen statt. Der Besuch von Gaststätten, Hotels  und Veranstaltungen ist wieder möglich. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen negativen Tests (Gültigkeitsdauer bei PCR-Tests 72 Stunden, bei offiziellen Antigentests 48 Stunden, bei Selbsttests, die in behördlichen Datenverarbeitungssystemen der Länder erfasst sind, 24 Stunden) bzw. eines anderen Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr (Impfung oder Genesung). Beschränkungen bestehen weiterhin bei der zulässigen Auslastung von Gaststätten. An allen öffentlichen Orten – in Innen- und Außenbereichen – ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. An öffentlichen Orten, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften sowie in Museen ist in geschlossenen Räumen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.
  • Türkei Seit Dienstag, 17. August, gilt die Türkei als Hochrisikogebiet – die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist zuletzt stark gestiegen. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Land. Wer aus der Türkei nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Corona-Test nach fünf Tagen verkürzen. Außerdem müssen sich Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Reisende müssen in der Türkei bei der Ein- und Ausreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Bei der Einreise darf dieses maximal 72 Stunden (bei einem PCR-Test) bzw. 48 Stunden (bei einem Antigen-Schnelltest) alt sein, bei der Ausreise gelten die gleichen Fristen. Geimpfte (seit mindestens 14 Tagen) und Genesene (nicht länger als sechs Monate) sind von der Testpflicht befreit. Alle Flugreisenden müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise ein elektronisches Formular ausfüllen. Die Beschränkungen in der Türkei sind weitestgehend aufgehoben. Beschränkende Maßnahmen können abhängig vom Infektionsgeschehen jedoch jederzeit erneut angeordnet werden. Im gesamten öffentlichen Raum, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht. .  
  • Ägypten Das RKI stuft Ägypten weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Vor Urlauben dort wird gewarnt. Für die Einreise muss ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden, das nicht älter als 72 Stunden ist. Eine Sonderregel gilt hingegen bei einer Einreise vom Flughafen in Frankfurt: Dann darf das Testergebnis sogar bis zu 96 Stunden alt sein. Und: Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache angefertigt sein. Alternativ kann auch ein Impfnachweis vorgelegt werden. Die ägyptischen Behörden erkennen die Impfung einer genesenen Person mit nur einer Impfdosis nicht an. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Für Touristen, die nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisen, besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen zu machen. Bis zum negativen Testergebnis gilt dann eine Quarantänepflicht – zum Beispiel im Hotelzimmer. Im öffentlichen Raum gilt eine Maskenpflicht. Die Öffnungszeiten von Sportstätten, Museen, Gastronomie und Geschäften können eingeschränkt sein.
  • Dänemark Die Einreise nach Dänemark ist für deutsche Touristen ohne einen triftigen Grund möglich. Benötigt wird ein negatives Covid-19-Testergebnis, wobei der PCR-Test nicht länger als 72 Stunden und ein Antigentest nicht länger als 48 Stunden vor Einreise durchgeführt werden darf. Für Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht. Hier reicht der Impfnachweis in Form des Impfausweises oder des digitalen Impfnachweises per App. Für Reisende aus Deutschland, das bis auf Schleswig-Holstein als „gelb“ eingestuft ist, besteht die Pflicht zur Durchführung eines zweiten – kostenfreien – Covid-19-Tests spätestens 24 Stunden nach Einreise. Bei Einreise auf dem Luftweg muss dieser Test vor Verlassen des Flughafens erfolgen. An Flughäfen, Grenzübergängen und zahlreichen weiteren Standorten im Land sind für Einreisende Testzentren eingerichtet. Ausländer mit Wohnsitz in einem als „grün“ eingestuften Land oder Region (aktuell nur Schleswig-Holstein) müssen nach Einreise keinen zweiten Test mehr vornehmen lassen.  Reisen auf die Färöer-Inseln sind grundsätzlich möglich. Reisenden wird empfohlen, innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Darüber hinaus erfolgt unabhängig von Reisegrund und Herkunftsland bei Einreise ein kostenpflichtiger PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sind Reisende ohne vollständigen Impfschutz verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben. Für Einreisen nach Grönland gilt Folgendes: Bis zum 31. Oktober 2021 dürfen nur noch vollständig Geimpfte oder von Covid-19 Genesene oder Personen mit Wohnsitz in Grönland einreisen. Kinder unter 18 Jahren sind davon ausgenommen. Geschäfte und Einkaufszentren sind unter Beachtung der Hygieneregeln geöffnet. Restaurants, Bars und Cafés dürfen ebenfalls wieder öffnen (Sperrstunde: 0 Uhr). Voraussetzung für einen Besuch sind allerdings eine Tischreservierung und ein negativer Corona-Test bzw. ein Impfnachweis. In der Außengastronomie ist kein Test nötig.

Mehr Informationen über die verschiedenen Reiseländer finden Sie hier auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

(bora/ahar/hgo/capf/c-st/ha/frin/hebu )