1. Panorama

Urlaub trotz Corona: Regeln für Spanien, Kroatien, Griechenland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Dänemark

Einreisebestimmungen, Ausgangssperren, Restaurants und Co. : Diese Regeln gelten derzeit in beliebten Urlaubsländern

In den Sommerferien ist eine Reise in bestimmte Urlaubsländer möglich – das Auswärtige Amt warnt jedoch teilweise davor. Gleichzeitig öffnen immer mehr Länder für Touristen und lockern die Corona-Regeln. Vielerorts steigt die Zahl der Infizierten wieder. Ein Überblick über den Stand der Dinge.

Die Sommerferien sind in Nordrhein-Westfalen in vollem Gange. Viele Menschen sind in die beliebten Urllaubsregionen gereist. Doch vielerorts steigen die Corona-Zahlen. Die Lage in Spanien hat sich während der Urlaubssaison deutlich verschärft. Die Bundesregierung stuft das Land - wie auch die Niederlande - ab Dienstag, 27. Juli, zum Hochinzidenzgebiet hoch. Das hat vor allem für ungeimpfte Urlauber Folgen.

Zudem warnt die Bundesregierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor „nicht notwendigen, touristischen Reisen“ in eine Vielzahl von Ländern. Ein grundsätzliches Reiseverbot besteht nicht, allerdings gilt für Reiserückkehrer nun schon ab dem 1. August eine generelle Testpflicht. Das geht aus einem Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums hervor. Damit muss jeder Urlauber über sechs Jahren unabhängig vom Einreiseweg negativ getestet oder nachweislich geimpft oder genesen sein. Wir geben einen Überblick, welche Regelungen momentan in beliebten Urlaubszielen gelten.

Corona-Urlaubsguide: Diese Regeln gelten in Italien, Griechenland und Kroatien

  • Spanien Die Bundesregierung hat wegen stark steigender Infektionszahlen ganz Spanien als Hochinzidenzgebiet eingestuft (Stand: 23. Juli). Die Reisewarnung tritt zum 27. Juli in Kraft und besteht sowohl für das Festland als auch für die beliebten spanischen Inseln der Balearen und Kanaren. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen. Weiterhin gilt: Geimpfte und Genesene sind bei der Einreise von der Testpflicht befreit. Sie müssen lediglich ein Dokument vorlegen, das eine vollständige Impfung (mindestens 14 Tage vor Reiseantritt) oder die Genesung einer Covid-19-Infektion (frühestens elf Tage nach erstem Positivergebnis und höchstens 180 Tage zurückliegend) nachweist. Alternativ muss bei der Einreise ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorliegen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Das Auswärtige Amt informiert auf seiner Webseite, welche Regeln aktuell wo in Spanien gelten.
  • Balearen (Mallorca, Ibiza, Menorca, Formentera) Die Balearen sind ab dem 27.7 als Hochinzidenzgebiet eingestuft, es gilt wie für das Festland Quarantänepflicht bei Rückkehr (s.o.). Nach einem Superspreader-Ereignis unter Schülern sind auf den Balearen die Zahlen zuletzt wieder deutlich angestiegen und liegen derzeit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 346,98 (Stand 21. Juli, Quelle: Ministerio de Sanidad). Um Massenansteckungen zu vermeiden, hat die Regionalregierung nun Einreiseregeln für größere Gruppen ab 20 Personen verschärft: Teilnehmer organisierter Gruppenreisen müssen künftig einen negativen PCR-Test vorliegen oder den vollständigen Impfschutz nachweisen, wenn sie auf die Balearen möchten. Es gibt weiterhin Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte sowie für Zusammenkünfte. Informieren Sie sich am besten vor Ort bei den  den Einrichtungen, die sie besuchen wollen.
  • Kanaren (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, La Gomera, La Palma, El Hierro) Bei der Einreise gelten auf den Kanaren aktuell die gleichen Regeln wie für Spanien generell sowie eine Quarantänepflicht bei Rückkehr (s.o.). Insgesamt liegt die Inzidenz hier allerdings aktuell weit über der kritischen Marke von 50, nämlich bei 209,79 (Stand: 21. Juli, Quelle: Servicio Canario de la Salud). Die Inzidenzzahlen sind hier allerdings von Insel zu Insel sehr unterschiedlich. Restaurants, Cafés und Bars sowie Hotels sind grundsätzlich geöffnet – je nach Region unter verschiedenen Auflagen.
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  • Portugal Portugal gilt inzwischen wieder als Hochinzidenzgebiet. Für Urlauber aus Deutschland gelten keine Einreisebeschränkungen. Wer nicht über ein digitales COVID-Zertifikat der EU verfügt, muss aber einen negativen Nukleinsäureamplifikationstest (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Rückreisende müssen ihre Rückkehr unter www.einreiseanmeldung.de anmelden, benötigen einen negativen Antigen- oder PCR-Test (maximal 48 bzw. 72 Stunden) und müssen für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann durch einen Impf- oder Testnachweis bei der Einreiseanmeldung abgewendet werden. Sonderregeln gelten bei der Einreise nach Madeira oder auf die Azoren. Es gibt eine nächtliche Ausgangsperre von ab 23 Uhr und erhebliche Einschränkungen der Öffnungszeiten von Läden und Lokalen. An den Stränden schützt ein Ampelsystem vor Überfüllung, teilweise gilt Maskenpflicht.
  • Italien Derzeit sind touristische Reisen nach Italien möglich, eine Quarantänepflicht gibt es nicht mehr. Für die Einreise wird aber ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis benötigt, das nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ muss man nachweisen können, dass man vollständig geimpft oder genesen ist. Grundsätzlich müssen sich Urlauber vorab online anmelden. Im Freien gilt keine Maskenpflicht. Aktuell gibt es im Land ausschließlich sogenannte weißen Zonen. Dort gibt es weitreichende Lockerungen, die meisten Beschränkungen sind aufgehoben. Wer in Italien die Innenräume von Restaurants, Bars oder Sportstätten betreten will, benötigt dafür ab 6. August einen Gesundheitspass: Das landesweit gültige Dokument gibt Aufschluss über Corona-Impfungen, vergangene Infektionen sowie Corona-Tests. Es soll bereits nach der ersten – und damit noch unvollständigen – Immunisierung gegen das Coronavirus ausgestellt werden. Der grüne Pass soll auch als Eintrittskarte zu Sportveranstaltungen, Konzerten, Theateraufführungen, Messen oder Kongressen gelten – überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen und sich mit dem Coronavirus infizieren könnten. Diskotheken sollen nach Angaben der Regierung weiterhin geschlossen bleiben.
  • Griechenland Seit dem 16. Juli zählt ganz Griechenland wieder zu den Corona-Risikogebieten. Wer in das Land einreisen möchte, benötigt ein negatives PCR-Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist oder ein Schnelltestergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist. Wer vollständig geimpft ist (seit mindestens 14 Tagen) wird von der Testpflicht befreit, muss die Immunisierung dann aber schriftlich oder digital belegen können. Der gelbe Impfpass reicht dafür aus. Auch eine Genesungsbescheinigung macht die Einreise möglich. Eine Pflicht zu Quarantäne ist seit Mitte April für Einreisende aus der EU nicht mehr nötig. Urlauber müssen sich spätestens 24 Stunden vor der Einreise online anmelden – das gilt auch für Kinder. Wer angemeldet ist, bekommt einen QR-Code, der bei der Einreise vorzuweisen ist. Die meisten Covid-Fälle gibt es auf Kreta, Kos und Mykonos, hier gelten lokale Beschränkungen. Es gelten Kapazitätsbeschränkungen in Geschäften und Museen. Die Innenbereiche von Restaurants bleiben geschlossen. In allen öffentlichen Gebäuden, Bussen und Bahnen sowie auf Märkten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Darüber hinaus gilt eine Maskenpflicht im Freien an belebten Plätzen. Das gilt für alle Personen ab vier Jahren. Rückreisende müssen ihre Rückkehr unter www.einreiseanmeldung.de anmelden, benötigen einen negativen Antigen- oder PCR-Test (maximal 48 bzw. 72 Stunden) und müssen für zehn Tage in Quarantäne. Diese kann durch einen Impf- oder Testnachweis bei der Einreiseanmeldung abgewendet werden.
  • Kroatien Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaft Zadar ab. Beschränkungen gibt es bei der Einreise aus Deutschland aktuell nicht, sofern man nicht in Kontakt mit einer erkrankten Person stand oder Krankheitssymptome aufweist. Die gültigen Regeln bei der Einreise hat die kroatische Regierung auch auf Deutsch veröffentlicht. Für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien werden allerdings die Kontaktdaten aller Reisenden registriert. Das Hinterlegen der Daten ist online möglich. In Kroatien ist die Außengastronomie geöffnet, Restaurants dürfen auch den Innenbereich öffnen. An Stränden kann es Zugangsbeschränkungen und weiterführende Auflagen geben. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. 
  • Niederlande Das Robert-Koch-Institut stuft die Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein. Bei Hochinzidenzgebieten müssen Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen. Diese können sie nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden. Reisen in die Niederlande sind weiter  möglich - vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird allerdings gewarnt. Seit dem 10. Juni benötigen einreisende Urlauber kein negatives PCR-Testergebnis mehr. Somit gelten für Einreisende nur noch die bekannten Abstands- und Hygienevorschriften, aber keine weiteren Auflagen. Sogar die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist inzwischen weitgehend aufgehoben. Generell wurden die meisten Beschränkungen inzwischen aufgehoben, Geschäfte und Gastronomie haben ebenso geöffnet wie Freizeitparks und Zoos. Nur der Mindestabstand von 1,5 Metern sollte weiterhin eingehalten werden. Sonderregelungen gibt es nur noch für das niederländische Überseegebiet St. Maarten. Vor Reisen in dieses Gebiet wird aktuell gewarnt. Rückreisende müssen ihre Rückkehr unter www.einreiseanmeldung.de anmelden, benötigen einen negativen Antigen- oder PCR-Test (maximal 48 bzw. 72 Stunden) und müssen für 14 Tage in Quarantäne.
  • Belgien Reisen nach Belgien sind wieder uneingeschränkt erlaubt, auch wenn die belgischen Behörden vor nicht-essentiellen Reisen warnen. Dafür muss aber spätestens 48 Stunden vorher ein Reiseformular ausgefüllt und elektronisch versendet werden. Wer aus Deutschland einreist, muss mittlerweile nicht mehr in Quarantäne und auch keinen Test vorlegen. Das liegt daran, dass Deutschland von der belgischen Regierung inzwischen als „grüne“ Zone eingestuft wird. Am 9. Juni startete der „Sommer-Plan“ in Belgien. Dieser soll in vier Schritten ein „normales Leben“ ermöglichen. Neben der Außen- ist jetzt auch die Innengastronomie wieder geöffnet, ebenso die Hotels. Feiern und Empfänge bis zu 50 Personen sind möglich. Zoos, Naturparks, Fitnessstudios, Saunen und Kinos haben ebenfalls wieder den Betrieb aufgenommen. Außerdem endeten am 1. Juli die Beschränkungen beim Einkaufen. Es gelten weiterhin die Abstandsregeln von 1,50 Meter. Maskenpflicht besteht noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Haltestellen, Nahnhöfen, Flughäfen, in Einkaufsstraßen, auf Märkten und bei Verlassen und Betreten von Cafés oder Restaurants. Die Gemeinden legen außerdem selbstständig Zonen fest, in denen im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht besteht.
  • Frankreich Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die französischen Überseegebiete Französisch Guyana, Réunion und Saint-Martin wird weiterhin gewarnt, für das restliche Land ist die Reisewarnung aufgehoben. Bis Ende Oktober 2021 kontrolliert Frankreich seine EU-Binnengrenzen. Für die Einreise wird ein negatives Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) benötigt, das nicht älter als 72 Stunden ist. Vollständig Geimpfte oder Genesene brauchen keinen Test. Alle Einreisenden müssen eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgeben. Personen, die auf dem Landweg für weniger als 24 Stunden einreisen oder weniger als 30 Kilometer entfernt wohnen, sind von diesen Regelungen befreit. Hotels haben mittlerweile wieder geöffnet. Zudem sind seit Mitte Mai unter anderem wieder die Außengastronomie, nicht-essentielle Geschäfte, Museen, Freibäder und Vergnügungsparks mit Einschränkungen geöffnet. Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Landesweit besteht für Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Schweiz Die Reisewarnung für Teile der Schweiz gilt seit dem 20. Juni nicht mehr. Grundsätzlich ist die Einreise in die Schweiz für Deutsche möglich. Allerdings müssen sich Urlauber aus von der Schweiz deklarierten Risikogebieten in eine zehntägige Quarantäne begeben und ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 72 Stunden ist. NRW (und ganz Deutschland) gilt für den Alpenstaat derzeit nicht als Risikogebiet. Die Pflicht, ein Testergebnis (PCR- oder Schnelltest) vorzulegen, gilt hingegen für alle Flugreisenden. Außerdem müssen alle Urlauber, die per Flugzeug einreisen, ihre Kontaktdaten in einem elektronischen Einreiseformular erfassen. Hotels und Campingplätze sind zum Großteil geöffnet. Restaurants sind geöffnet, sowohl innen als auch außen. Läden, Museen, Zoos, Erlebnisparks, Theater, Konzerthäuser und Kinos dürfen ebenfalls öffnen – zum Teil aber mit Auflagen, etwa einer Maskenpflicht. Seit dem 26. Juni sind die Personenbegrenzung pro Tisch sowie die Testpflicht in der Gastronomie entfallen. Es besteht eine generelle Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und im öffentlichen Nahverkehr.
  • Österreich Urlauber müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. Für Reisende aus Deutschland gilt diese Regel allerdings nicht mehr. Sie müssen bei der Einreise ebenfalls ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden (Antigentest) beziehungsweise 72 Stunden (PCR-Test) sein darf – auch beim kleinen Grenzverkehr. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten durchzuführen. Geimpfte oder Genesene sowie einfach Geimpfte mindestens 22 Tage nach der Impfung sind von der Testpflicht befreit. Seit 1. Juli gilt: Personen, die aus Ländern mit geringen epidemiologischen Risiko einreisen (wie derzeit Deutschland) müssen glaubhaft versichern, dass sie sich in den vergangenen zehn Tagen ausschließlich dort aufgehalten haben. Wenn kein Nachweis vorliegt, muss binnen 24 Stunden ein Test gemacht werden werden. Seit Mitte Mai sind Gaststätten und Hotels wieder für Touristen geöffnet. Museen, botanische Gärten, Zoos und Kinos dürfen Gäste empfangen. Restaurants haben geöffnet (Innen- und Außengastronomie), seit 1. Juli entfällt auch die Maskenpflicht.
  • Türkei Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei ab. Dennoch ist die Einreise möglich. Reisende müssen bei der Ein- und Ausreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Bei der Einreise darf dieses maximal 72 Stunden (bei einem PCR-Test) bzw. 48 Stunden (bei einem Antigen-Schnelltest) alt sein, bei der Ausreise gelten die gleichen Fristen. Geimpfte (seit mindestens 14 Tagen) und Genesene (nicht länger als sechs Monate) sind von der Testpflicht befreit. Alle Flugreisenden müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise ein elektronisches Formular ausfüllen. Die Beschränkungen in der Türkei sind weitestgehend aufgehoben. Im gesamten öffentlichen Raum gilt eine Maskenpflicht.
  • Ägypten Das RKI stuft Ägypten weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Vor Urlauben dort wird gewarnt. Für die Einreise muss ein negatives PCR-Testergebnis vorgelegt werden, das nicht älter als 72 Stunden ist. Eine Sonderregel gilt hingegen bei einer Einreise vom Flughafen in Frankfurt: Dann darf das Testergebnis sogar bis zu 96 Stunden alt sein. Und: Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache angefertigt sein. Alternativ kann auch ein Impfnachweis vorgelegt werden. Für Touristen, die nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisen, besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen zu machen. Bis zum negativen Testergebnis gilt dann eine Quarantänepflicht – zum Beispiel im Hotelzimmer. Im öffentlichen Raum gilt eine Maskenpflicht. Die Öffnungszeiten von Sportstätten, Museen, Gastronomie und Geschäften können eingeschränkt sein.
  • Dänemark Dänemark gilt nicht mehr als Risikogebiet. Inzwischen ist die Einreise nach Dänemark für deutsche Touristen wieder ohne einen triftigen Grund möglich. Benötigt wird ein negatives Covid-19-Testergebnis (PCR- oder Schnelltest), das nicht älter als 48 Stunden ist. Spätestens 24 Stunden nach der Einreise muss ein weiterer Coronatest durchgeführt werden. Die zehntägige Quarantäne wurde jetzt aufgehoben. Aber: Für Geimpfte und Genesene entfällt die Test- und Quarantänepflicht. Hier reicht der Impfnachweis in Form des Impfausweises oder des digitalen Impfnachweises per App. Für Urlauber aus Schleswig-Holstein gibt es ebenfalls eine Sonderregel. Wer dort seinen Wohnsitz hat und ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorlegt, ist ebenfalls von der Quarantänepflicht befreit. Reisen auf die Färöer-Inseln und Grönland sind grundsätzlich auch möglich. Reisenden wird empfohlen, innerhalb von drei Tagen vor der Einreise einen PCR-Test vornehmen zu lassen. Darüber hinaus erfolgt unabhängig von Reisegrund und Herkunftsland bei Einreise ein kostenpflichtiger PCR-Test. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses sind Reisende ohne vollständigen Impfschutz verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben. Die Region Hovestad mit der Hauptstadt Kopenhagen und die Faröer-Inseln gelten als Risikogebiete. Wer von hier aus nach Deutschland einreist, muss seine Einreise im Netz anmelden (www.einreiseanmeldung.de) und einen negativen Test, eine Genesung oder eine vollständige Impfung vorweisen, um eine zehntätige Quarantäne zu umgehen.

Mehr Informationen über die verschiedenen Reiseländer finden Sie hier auf der Homepage des Auswärtigen Amtes.

(ahar/hgo/capf/c-st/ha/frin/hebu )