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DSDS 2021: Michael Wendler zurück im TV

Neue Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ : Das Wendler TV-„Comebäckchen“

Ab dem 5. Januar ist Michael Wendler als Jury-Mitglied von „Deutschland sucht den Superstar“ im TV zu sehen – er selbst nennt das bei Instagram sein „RTL-Comeback“, in Wahrheit ist es nur eine eher kurze, nicht vermeidbare Stippvisite im Prime-Time-Programm des Kölner Senders.

In der Nacht zu Mittwoch hat er es wieder getan – Michael Wendler hat ein Mini-Video bei Instagram gepostet. Im Vergleich zu den kruden Verschwörungstheorien, die in den letzten Wochen von dem Sänger aus Dinslaken kamen, mutet dieses geradezu unspektakulär an: Er spricht nicht selbst in die Kamera, es gibt keinen eingeblendeten Wendler-O-Ton-Text, er läuft zunächst einfach nur in Zeitlupe auf die Kamera zu. Schwarze Hose, schwarzes Shirt, schwarze wattierte Jacke (übrigens scheint die Sonne, daher auch:), Sonnenbrille, die Wendler-typische schwarz-betonierte Frisur. Dann Nahaufnahme und dazu die eingeblendete Zeile „Die neue Staffel DSDS“. Er selbst schreibt dazu: „RTL Comeback – beste Staffel aller Zeiten“. In Wahrheit ist es eher ein Comebäckchen denn ein echtes Comeback: Wendler ist in 13 von 22 Folgen der aktuellen, der 18. Staffel, von DSDS zu sehen – und zwar ausschließlich in den Castings, die allesamt im September gedreht wurden.

Anfang Oktober platzte dann die mediale Bombe, verkündete der Dinslakener seinen Ausstieg aus dem Unterhaltungsformat mit diesen Worten: "Die Begründung ist folgende: Ich werfe der Bundesregierung bezüglich der angeblichen Corona-Pandemie und deren resultierenden Maßnahmen grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und des Grundgesetzes vor. Und das tue ich nicht nur alleine." Der Sender, dem der Sänger, wie den Medien generell, vorwarf, „gleichgeschaltet“ zu sein, reagierte umgehend: "Wir sind völlig überrascht von den Aussagen von Michael Wendler. Sowohl zum Ausstieg aus DSDS als auch von seinen Verschwörungstheorien. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich."

In den zwei Monaten, die seither vergangen sind, hat der Wendler nichts ausgelassen: Er kritisierte immer wieder heftig die Corona-Politik in Deutschland, er warnte vor einer „Impfpflicht“, die die Bundesregierung implementieren wolle, er wagte sich auch an ein anderes Thema und sprach regelmäßig von Manipulation der US-Wahl.

Und doch: Jetzt ist er wieder im TV zu sehen. 13 Mal zur Hauptsendezeit.

(grof)