DKMS-Mitarbeiter unterstützen GZSZ-Produktion am Set

Dramatischer Handlungsstrang : GZSZ greift Krebserkrankung auf - und holt sich Unterstützung an Bord

Beim RTL-Dauerbrenner „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ wird in den kommenden Wochen ein Krankheitsdrama die Rolle der Laura Lehmann überschatten. Bei ihr wird eine schwere Blutkrankheit festgestellt. Für den Plot hat sich GZSZ Unterstützung bei der DKMS geholt.

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ hat sich schon häufig mit gesellschaftlich bedeutenden Themen auseinandergesetzt, dazu zählten auch schwere Krankheiten. Ab Juli wird sich die Soap mit Blutkrebs und Stammzellenspende beschäftigen. Das teilte der Sender am Dienstag mit. Dafür haben RTL und UFA Serial Drama eng mit der DKMS zusammengearbeitet.

Die Rolle der Laura Lehmann (Chryssanthi Kavazi) erkrankt an Aplatischer Anämie. „Mit der Erkrankung eines Seriencharakters zeigt ‚GZSZ‘ einer breiten Öffentlichkeit, wie dramatisch die Suche nach einem geeigneten Stammzellspender für Patienten ist, und gleichzeitig, wie einfach Hilfe sein kann“, sagt Elke Neujahr, Geschäftsführerin der DKMS.

Das sei auch eine wichtige Botschaft: Denn in Deutschland finde immer noch jeder zehnte Patient keinen passenden Stammzellenspender, sagte Neujahr gegenüber dem Sender. Um die Geschichte rund um den Seriencharakter Laura möglichst realitätsnah zu gestalten, waren DKMS-Mitarbeiter sogar am Set mit dabei.

Schon in den vergangenen Wochen hatten die Fans der Serie mit dem Charakter Laura gelitten. Sie ist dauererkältet, müde und bekam sogar von einem Wahrsager die Prophezeiung, dass sie sterben werde.

„GZSZ ist ein Format, das täglich Millionen von Menschen erreicht. Wir sind uns der damit einhergehenden gesellschaftlichen Verantwortung absolut bewusst“, sagt Joachim Kosack, Geschäftsführer UFA GmbH und UFA SERIAL DRAMA. Deshalb freue er sich, mit der DKMS zusammenarbeiten und diese Krankheit den Zuschauern näher bringen zu können.

Für die Schauspielerin Chryssanthi Kavazi selbst ist das Schiksal ihrer Figur eine große Herausforderung: „So eine schwerwiegende Krankheit zu spielen, an der viele Menschen erkranken und dann um ihr Leben kämpfen, ist für mich eine große Herausforderung und davor habe ich enormen Respekt.“

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hatten wir geschrieben, dass jeder zweite Patient in Deutschland keinen Spender findet. Das ist nicht korrekt. Jeder zehnte Patient findet keinen Spender.

(jms/mja)
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