1. Panorama

Strände Kreis Kleve: Wo sind die schönsten Sandstrände zum Baden?

Der große Überblick : Die schönsten Strände im Kreis Kleve

Der Hochsommer mit Temperaturen jenseits der 30 Grad ist zurück am Niederrhein. Und natürlich kann man bei solchen Temperaturen gut am Strand liegen. Wir zeigen, wo man direkt vor der Haustür einen Tag am Strand verbringen kann, der einem Badeurlaub in nichts nachsteht.

Der Wisseler See in Kalkar

Einen der weitläufigsten Sandstrände in der Region hält der Wisseler See in Kalkar bereit. Auf der Liegewiese finden 5000 Badegäste Platz, viele weitere können auf dem Sandstrand sonnenbaden. Der Natursee zeichnet sich durch seine gute Wasserqualität aus. So wurde das Gewässer immer wieder mit einer blauen Flagge ausgezeichnet, die besonders hohe Umweltstandards voraussetzt. Seit mehr als 40 Jahren wird in Wissel gebadet. Drumherum gibt es reichlich Freizeitangebote: Volleyballfelder, Fußballplätze, eine Großwasserrutsche oder ein Surfbrettverleih. Wer zum Strand will, zahlt 4,50 Euro Eintritt. Kinder sind ab drei Euro dabei.

Das Wylerbergmeer bei Kranenburg

Das Erholungsgebiet Wylerbergmeer befindet sich nur wenige hundert Meter hinter der deutsch-niederländischen Grenze bei Kranenburg und wird von Leisure Lands betrieben. Rund um den See gibt es feine Sandstrände und eine große Liegewiese. Doch ganz ungefährlich war das Baden in der Vergangenheit nicht. Schließlich breitet sich vor Ort regelmäßig die Blaualge aus. Wenn sich die Cyanobakterien im Wasser befinden, drohen Schwimmern Magen- und Darmprobleme. So wurde der See zuletzt immer wieder gesperrt. Umweltschützer kämpfen dafür, dass das Wylerbergmeer nicht mehr touristisch genutzt wird. Vorerst aber sind Besucher weiterhin willkommen. Zuletzt warnten die Niederländer abermals vor einer Badedermatitis, mittlerweile aber ist die Wasserqualität wieder besser. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings müssen Gäste eine durchaus üppige Parkgebühr zahlen.

Der Rheinstrand Salmorth in Kleve

Zugegeben: Ein wenig Ortskenntnis braucht es, um zum Rheinstrand beim Klever Ortsteil Salmorth zu finden. Doch es gibt diese malerischen Flächen unweit der Ölwerke Spyck, die kostenlos zugänglich sind. Das Baden sollte man mit Blick auf die tückischen Strömungen und den Schiffsverkehr auf dem Rhein unterlassen. Doch insbesondere an Wochenenden finden viele Sonnenanbeter den Weg an den Strand, die meisten mit dem Fahrrad. Auch viele Hunde sind vor Salmorth auf der Suche nach einer Abkühlung. Am Strand kann man sich nicht nur bräunen, sondern auch den gemächlich vorbeiziehenden Schiffen zusehen. Vor Ort wird zudem viel geangelt. Allerdings war die Vermüllung durch Besucher in den vergangenen Jahren immer wieder ein Problem.

Das Naturfreibad Copa Gochana in Goch

Der Sandstrand am Freizeitbad GochNess sorgt für Urlaubsstimmung vor der Haustür. Der Naturbadesee im Gocher Ortsteil Kessel entstand durch die Kiesbaggerei, am Ufer sonnt man sich auf dem feinen Sandstrand, der Liegewiese oder der Sonnenterrasse. Liegen stehen parat, im Kiosk gibt es kühle Getränke und die obligatorischen Pommes. Das Wasser bietet auch im Spätsommer eine willkommene Abkühlung, wenngleich die Temperatur des Sees seit dem Frühjahr kontinuierlich steigt. Erwachsene zahlen für den Tag an der Copa Gochana vier Euro, Kinder bis 15 Jahre drei Euro.

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Die Blaue Lagune in Wachtendonk

Das Gewässer in der Wankumer Heide in Wachtendonk, Jülicher Straße 1-2, lockt auch Badegäste aus dem Raum Viersen, Krefeld, Düsseldorf an. Geboten werden unter anderem ein 35.000 Quadratmeter großer Sandstrand, eine Liegewiese, eine Flachwasserzone für Kinder und Nichtschwimmer, ein Abenteuerspielplatz, Beach-Volleyball, Soccer-Felder und ein großer Aquapark (kostet extra). Eintrittskarten können nur online gebucht werden. Das „Lagunemeter“ auf der Homepage www.blauelagune.de (E-Mail info@blauelagune.de) zeigt die Auslastung an. Zeigt die Ampel rot, wird der Ticketverkauf vorübergehend gestoppt. Geöffnet ist das Strandbad täglich von 10 bis 20 Uhr. Einlass ist nur mit Online-Ticket bis 60 Minuten vor Schließung. das Strandbad ist täglich von Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet zehn Euro. Eine 45-minütige Aquapark-Session wird inklusive Eintritt für 15 Euro angeboten. Wakeboarden ist inklusive Eintritt ab 30 Euro möglich. Hier lautet die Empfehlung „für geübte Sportler“. Fürs Stand-up-Paddling werden, inklusive Eintritt, 16 Euro verlangt.

Das Strandbad Eyller See in Kerken

Die Wasserqualität des Eyller Sees in der Gemeinde Kerken (Am Eyller See) wird vom Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen als sehr gut eingestuft. Das Gelände verfügt über den Strandbereich direkt am Wasser, eine große Liegewiese mit Spielplatz und Volleyballfeld. Im See locken eine große Schwimmplattform und eine Wasserrutsche für die Kleinen. Auch Fellnasen sind willkommen: Am sonnigen Westufer wurde eine Hundewiese mit Zugang zum Wasser abgetrennt. Stärken kann man sich im Strandcafè und am Imbiss am Eingang des Badestrandes. Wer nicht schwimmen mag: Es gibt auch einen Bootsverleih. Oder man kann abtauchen: Die Tauchbasis befindet sich im Eingangsbereich des Geländes. Die Tageskarte kostet für Kinder und Jugendliche von zwei bis 17 Jahren 3,50 Euro, für Erwachsene 5,50, für eine Familie (zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern) 14 Euro. Hunde, nur in Begleitung von (zahlenden) Menschen, zahlen zwei Euro.

Das Reeser Meer  in Rees

Auch auf der rechten Rheinseite gibt es reichlich Orte für eine Erfrischung im kühlen Nass. So kann man etwa das Reeser Meer besuchen. Der See bietet reichlich Liegeplätze, der Sand am Strand gilt als besonders fein. Baden wird geduldet. Auch Seglern kann man zusehen. Dort soll noch mehr entstehen: Die Stadt Rees hat beschlossen, vor Ort einen Ferienpark zu errichten. Bis es soweit ist, dürften aber noch einige Jahre verstreichen. 

Das Millinger Meer in Rees

Der Badesee taucht regelmäßig in den Empfehlungen für Nordrhein Westfalen auf. Das Gewässer im Reeser Ortsteil liegt etwas versteckt, ist aber gerade deswegen so idyllisch. Es gibt auch eine Gastronomie und Terrasse. Problem ist allerdings, dass immer mal wieder die Schwimmaufsicht fehlt. Dann können die Besucher zwar am Ufer liegen und die Sonne genießen, sie dürfen aber nicht ins Wasser. Allerdings müssen die Gäste dann auch keine zwei Euro Eintritt (Kinder 1 Euro) bezahlen. Am besten sollten sich alle vorher im Internet informieren, ob das Baden aktuell erlaubt ist. 

Der Rheinstrand am Segelflughafen in Emmerich

 Jugendliche aus Emmerich fahren seit Jahrzehnten zum Segelflughafen – ein echter Geheimtipp. Ein großer Strandabschnitt lädt zum Spaziergang ein. Der Blick auf den Rhein, die entspannt vorbeiziehenden Schiffe und die Rheinbrücke ist besonders abends eindrucksvoll. Das Schwimmen im Rhein ist allerdings verboten. Schilder machen dies vor Ort unmissverständlich deutlich. 

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