27 Opfer aus Bayern: Skigruppe aus Amberg und Kinder aus Berchtesgaden unter den Opfern

27 Opfer aus Bayern : Skigruppe aus Amberg und Kinder aus Berchtesgaden unter den Opfern

Amberg/Berchtesgaden (dpa). Von den vermutlich 170 Toten der Gletscherbahn-Katastrophe am Kitzsteinhorn stammen 27 Opfer aus Bayern. 20 von ihnen kommen aus dem oberpfälzischen Landkreis Amberg- Sulzbach, sieben - Kinder im Alter um zehn Jahre - gehörten dem Skiclub Chiemgau an. Die Wintersportler waren über das Wochenende nach Österreich zum Ski- und Snowboardfahren gefahren.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und der Oberpfälzer Landrat Hans Wagner (CSU) sprachen am Sonntag den Angehörigen ihr Beileid aus. Stoiber ordnete für diesen Montag Trauerbeflaggung in ganz Bayern an. Er zeigte sich "tief erschüttert über das entsetzliche Unglück" in den Salzburger Alpen. Auch der SPD- Fraktionsvorsitzende im Landtag, Franz Maget, drückte seine Trauer und Bestürzung aus.

Die Angehörigen der Opfer aus der Oberpfalz trafen sich in einem Pfarrheim in Hahnbach bei Amberg zum gemeinsamen Gebet. Seelsorger betreuten die Trauernden. Die 20 Opfer gehörten zu einer 50-köpfigen Skigruppe des Oberpfälzer Skiclubs Unterweißenbach. Auch in Berchtesgaden betreuten Kriseninterventionskräfte die Hinterbliebenen der umgekommenen Kinder..

(RPO Archiv)
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