Mönchengladbach: Seltenes Reh bei Mönchengladbach gesichtet

Mönchengladbach: Seltenes Reh bei Mönchengladbach gesichtet

Kurz vor Weihnachten ist unserem Fotografen im Mönchengladbacher Wald zwischen Rheindahlen und Wickrath ein weißes Reh vor die Kamera gelaufen. Diese Tiere, die mit einem Gendefekt auf die Welt kommen, sind äußerst selten, sagt Dirk Brauner, bei der Kreisjägerschaft Mönchengladbach Obmann für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Und auch Michael Petrak von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung bestätigt, dass es sich bei dem Tier um ein bemerkenswertes Exemplar handelt. "Man erkennt aber, dass es kein Albino ist. Bei Säugetieren sind drei Gene für Fellfarbe und -musterung zuständig, eines davon fehlt diesem Tier." Er schätzt, dass unter ein Prozent der gesamten Rehpopulation diesen Gendefekt in sich trägt.

Dass das Tier keine Tarnfarbe hat, ist in den hiesigen Breitengraden für das Tier zwar nicht gerade hilfreich. Jäger schützen jedoch vielerorts weiße Rehe, eben weil sie so selten sind.

(gap/p-m)