Italienisch und sehr leise Sekretär Gänswein erzählt von letzten Worten Benedikts

Vatikan · Benedikts langjähriger Sekretär Georg Gänswein hat berichtet, was der ehemalige Papst kurz vor seinem Tod gesagt haben soll. Gänswein selbst war zum Zeitpunkt nicht im Raum, sondern beruft sich auf einen Krankenpfleger.

 Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des Päpstlichen Hauses, war Privatsekretär Benedikts XVI.

Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des Päpstlichen Hauses, war Privatsekretär Benedikts XVI.

Foto: dpa/Federico Gambarini

Der frühere Papst Benedikt XVI. soll kurz vor seinem Tod die Worte „Herr, ich liebe Dich“ gesagt haben. Das habe ein Krankenpfleger erzählt, der sich um den 95-Jährigen gekümmert habe, teilte Benedikts langjähriger Sekretär am Sonntag den Vatikan-Medien mit. Dabei habe Benedikt Italienisch gesprochen, seine Stimme sei schwach, das Gesagte aber verständlich gewesen. Gänswein sagte, er selbst sei zu dem Zeitpunkt, gegen drei Uhr morgens am Samstag, nicht bei Benedikt gewesen. Später an dem Morgen starb das frühere katholische Kirchenoberhaupt.

Die oben genannten Worte seien die letzten von Benedikt gewesen, die verständlich gewesen seien, sagte Gänswein. Danach habe er sich nicht mehr ausdrücken können. Angaben zur Identität des Krankenpflegers machte Gänswein nicht.

Benedikt XVI.: Leichnam in Kapelle aufgebahrt - Fotos
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Leichnam von Benedikt XVI. in Kapelle aufgebahrt

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Foto: dpa/Vatican Media

Der Vatikan hatte zuvor mitgeteilt, dass Papst Franziskus unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Todes von Benedikt am Samstagmorgen zum Kloster im Vatikan gegangen sei, in dem Benedikt gewohnt hatte. Dort sei Franziskus lange geblieben.

(csi/dpa)
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