Zwei Veranstaltungen ausverkauft Hype in Heidelberg um Taylor-Swift-Gottesdienste

Heidelberg · Die Gottesdienstreihe „Citykirche Rock 'n' Pop“ gibt es seit 2015. Nachdem der erste Taylor-Swift-Gottesdienst ausgebucht ist, sind auch alle 420 Karten für die zweite Veranstaltung vergriffen. Das lockt die Fans in die Kirche.

Mit 280 Millionen Followern auf Instagram, vier Grammys und musikalischen Milliardenumsätzen gilt Taylor Swift derzeit als einer der einflussreichsten Popstars. (Archiv)

Mit 280 Millionen Followern auf Instagram, vier Grammys und musikalischen Milliardenumsätzen gilt Taylor Swift derzeit als einer der einflussreichsten Popstars. (Archiv)

Foto: dpa/Natacha Pisarenko

Zwei Gottesdienste am 12. Mai in Heidelberg um die Lieder der US-Sängerin Taylor Swift haben großes Interesse geweckt. Nachdem der erste Gottesdienst um 11 Uhr bereits ausgebucht ist, seien auch alle 420 Karten für die zweite Veranstaltung um 13 Uhr kurz nach der Freischaltung am Donnerstagmorgen vergriffen, sagte Citykirchenpfarrer Vincenzo Petracca dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Donnerstag.

„Ganz Deutschland scheint im Swift-Fieber zu sein“, sagte der evangelische Theologe. Am Freitag wolle der SWR-Rundfunksender „Das Ding“ vier Tickets für den Gottesdienst in der ersten Reihe verlosen.

In den Gottesdiensten mit dem Titel „Anti Hero“ – nach dem gleichnamigen Swift-Song – interpretiert die Sängerin Tine Wiechmann, die bis vor kurzem Professorin für Pop-Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg war, Stücke der Pop-Ikone. Thematisiert werde aber auch, welche Rolle der christliche Glaube im Leben der 34-jährigen Swift spiele. Mit 280 Millionen Followern auf Instagram, vier Grammys und musikalischen Milliardenumsätzen gilt Swift derzeit als einer der einflussreichsten Popstars.

Die Gottesdienstreihe „Citykirche Rock 'n' Pop“ gibt es seit 2015. Sie wurde bereits zu den Beatles, Madonna, Peter Gabriel, Bob Dylan und Queen gefeiert. Zum Michael-Jackson-Gottesdienst sind nach Petraccas Worten im vergangenen Jahr mehr als 600 Personen gekommen.

(csan/epd)
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