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Zaungäste beschimpft und angepöbelt: Regina Zindler hat Strafbefehl akzeptiert

Zaungäste beschimpft und angepöbelt : Regina Zindler hat Strafbefehl akzeptiert

Regina Zindler, durch den Streit wegen eines Knallerbsenstrauchs am Maschendrahtzaun bundesweit bekannt geworden, hat in ihrem Rechtsstreit zurückgesteckt.

Die Frau aus Auerbach im Vogtland hat ihren Einspruch gegen einen Strafbefehl wegen Beleidigung zurückgezogen. Sie muss nun eine Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen bezahlen. Dies bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts Auerbach am Dienstag. Einen Grund für die Rücknahme des Widerspruchs habe sie nicht genannt, hieß es.

Die genaue Höhe der Geldstrafe wegen Beleidigung und Nötigung wollte das Gericht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht nennen. Der auf Donnerstag angesetzte Gerichtstermin entfällt somit.

Das Amtsgericht Auerbach hatte Regina Zindler wegen Beleidigung und Nötigung einer Nachbarin und eines Videofilmers einen Strafbefehl zugestellt. Die Staatsanwaltschaft warf ihr unter anderem vor, dass sie einen Mann, der im Dezember 1999 am Maschendrahtzaun Video- Aufnahmen gemacht hatte, als „elendes Gesindel“ und „Sauhund“ bezeichnet habe.

Regina Zindler war schlagartig in die Medien gekommen, nachdem Entertainer Stefan Raab einen Song über ihren Maschendrahtzaun geschrieben hatte.

(RPO Archiv/dpa)