Elizabeths Mann stört sich an Wlliam-Fotos Prinz Philip: Wir werden "zu gewöhnlich"

London (dpa). Prinz Philip (79), der Ehemann der britischen Königin Elizabeth, hat vor einer Selbst-Entzauberung der Monarchie gewarnt. Die königliche Familie sei in Gefahr, "zu gewöhnlich" zu werden, sagte der Prinz nach einem Bericht der Zeitung "The Mirror" vom Dienstag. Am Wochenende hatten britische Zeitungen Fotos von Prinz William (18) veröffentlicht, die ihn beim Schrubben einer Toilette in Patagonien zeigen.

Dort beteiligt sich der älteste Sohn von Prinz Charles an einem Hilfsprojekt. Philip glaubt zwar, dass dies ein "wunderbares Erlebnis" für die Nummer Zwei in der britischen Thronfolge ist, er warnte aber auch: "Je zugänglicher man ist, desto gewöhnlicher wird man."

Im übrigen sei es übertrieben, wenn die Zeitungen jetzt schrieben, William sei der erste Royal nach Diana, der den Kontakt zum einfachen Volk suche. "Das ist gar nicht so ungewöhnlich", sagte er. Vor allem das Militär überbrücke in Großbritannien die Klassengegensätze. Einige Herzöge hätten gar eine Bürgerliche zur Frau genommen. "Manche haben sogar Amerikanerinnen geheiratet", sagte Philip unter Anspielung auf den früheren König Edward VIII., der 1936 abgedankt hatte, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten.

(RPO Archiv)
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