Plastikskulptur könnte Kleinflugezuge gefährden: "Pferd entflogen": Suche nach "Rosi Ross" geht weiter

Plastikskulptur könnte Kleinflugezuge gefährden: "Pferd entflogen": Suche nach "Rosi Ross" geht weiter

Zweibrücken (rpo). "Pferd entflogen" hieß es am Dienstag in der pfälzischen Stadt Zweibrücken. "Rosi Ross" ist eine Plastikskulptur, die im schlimmsten Fall Kleinflugzeuge gefährden kann.

Polizei und Rundfunksender sind bei der Suche eingeschaltet. Nach Angaben der Stadtverwaltung vom Dienstag geht es um ein vier Meter hohes und acht Meter langes weißes Plastikpferd mit bunten Flügeln, gelbem Schwanz und bunten Punkten, das wie ein Heißluftballon mit Helium gefüllt ist und der Stadt als Jubiläumsmaskottchen abhanden gekommen ist.

Vier inzwischen von der Polizei ermittelte Jugendliche aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen am Wochenende aus Jux das riesige Maskottchen zur 650-Jahr-Feier der Rosen- und Pferdestadt Zweibrücken von den Halteseilen abgeschnitten haben. Außer wegen groben Unfugs und Sachbeschädigung ermittelt die Polizei auch wegen "gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr".

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"Man weiß ja nie, was passieren kann, wenn das fliegende Pferd gegen ein Flugzeug gerät", hieß es am Dienstag bei der Polizei. "Die vier Jugendlichen, die von Zeugen gesehen worden sein sollen, bestreiten, das Maskottchen-Pferd losgebunden zu haben", sagt Polizei-Dienststellenleiter Arno Heeling. Er warnt davor, das Plastikpferd in der Luft einfach abzuschießen.

Am Sonntagmorgen will eine Zeitungsfrau das fliegende Pferd im rheinland-pfälzischen Saalstadt, am Dienstagmorgen ein Mann im saarländischen Köllerbach am Himmel gesehen haben. Beim Zweibrücker Kultur- und Verkehrsamtsleiter Thilo Huble steht seit dem Suchaufruf: "Pferd entflogen" das Telefon nicht mehr still.

(RPO Archiv)
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