Ingolstadt: Parteien einigen sich - Katze muss nicht vor Gericht

Ingolstadt: Parteien einigen sich - Katze muss nicht vor Gericht

Zwei streitende Nachbarinnen haben mit einem Kompromiss einer Katze erspart, vor Gericht erscheinen zu müssen. Katzenbesitzerin und vermeintliches Opfer verständigten sich vor dem Landgericht Ingolstadt auf einen Vergleich.

Demnach zahlt die Frau die Hälfte des geforderten Schmerzensgeldes und der Behandlungskosten sowie vorsorglich geltend gemachter möglicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen für die Zukunft - zusammen knapp 2700 Euro. Ursprünglich war geplant, dass die Katze zu einer Art Gegenüberstellung in den Sitzungssaal geholt wird. Dies wäre eine absolute Ausnahme gewesen, denn bei Gericht herrscht Tierverbot. Die Klägerin hatte behauptet, dass die Nachbarskatze ihr ans rechte Bein gesprungen sei und sich dort festgebissen habe. Die Wunde habe sich entzündet, eine Narbe bleibe.

(dpa)