Niedersachsen plant Atommüll-Transport nach Jülich

Radioaktiver Abfall: Niedersachsen plant Atommüll-Transport nach Jülich

Das Land Niedersachsen bereitet ab 2019 nach und nach fast 1.500 Fässer mit schwach radioaktivem Abfall zum Abtransport nach Jülich vor. Die Transporte werden sich insgesamt über zehn Jahre hin ziehen.

Die in Leese zwischengelagerten Fässer müssen für den Transport nach Jülich nachbearbeitet und „fachgerecht verpackt“ werden, wie das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag mitteilte.

Die Abfälle stammen aus Krankenhäusern oder Forschungs- und Technikeinrichtungen und sind 30 bis 40 Jahre alt. Teilweise müssten die Inhalte in Jülich getrocknet oder besser fixiert werden, heißt es in der Mitteilung.

  • Leverkusen : Bei Lanxess wird aus Leder-Abfall ein Rohstoff

Zehn Jahre soll es dauern, bis so schließlich fast 1500 Fässer für die Endlagerung vorbereitet seien. Ab 2030 sollen die Fässer dann in das Endlager Konrad bei Salzgitter gebracht werden.

Die Kosten trägt der Bund, sie belaufen sich auf zehn bis 15 Millionen Euro.

(hsr)
Mehr von RP ONLINE