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Weißes Haus bietet Rapperin Minaj Aufklärungsgespräch über Corona-Vakzine an

Nach Tweet der Rapperin : Weißes Haus bietet Nicki Minaj Aufklärungsgespräch über Corona-Vakzine an

US-Rapperin Nicki Minaj twitterte Anfang der Woche, dass ein Bekannter nach der Corona-Impfung impotent geworden sei. Das Weiße Haus hat ihr darauf ein Telefongespräch mit einem Experten angeboten.

 Wie mehrere US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf einen Regierungsbeamten berichteten, wurde Minaj ein Gespräch zur Aufklärung über die Sicherheit und Wirksamkeit der Vakzine vorgeschlagen. Die Musikerin hatte am Montag bei Twitter geschrieben, ein Bekannter in ihrer Heimat Trinidad und Tobago sei nach der Impfung impotent geworden.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The White House has invited me &amp; I think it’s a step in the right direction. Yes, I’m going. I’ll be dressed in all pink like Legally Blonde so they know I mean business. I’ll ask questions on behalf of the ppl who have been made fun of for simply being human. <a href="https://twitter.com/hashtag/BallGate?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BallGate</a> day 3 <a href="https://t.co/PSa3WcEjH3">https://t.co/PSa3WcEjH3</a></p>&mdash; Nicki Minaj (@NICKIMINAJ) <a href="https://twitter.com/NICKIMINAJ/status/1438249396571807744?ref_src=twsrc%5Etfw">September 15, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Minaj teilte am Mittwoch mit, sie sei aufgrund des Tweets ins Weiße Haus eingeladen worden und habe diese Einladung auch angenommen. Der US-Beamte widersprach dieser Darstellung jedoch laut Medienberichten und erklärte, es handele sich lediglich um ein Telefongespräch mit einem Arzt.

Die 38-Jährige hatte am Montag bei ihren rund 22,6 Millionen Twitter-Followern für Aufsehen gesorgt, indem sie erklärte, sie nehme nicht an der New Yorker Met Gala teil, weil dafür eine Impfung erforderlich sei. Sie wolle zuerst „ausreichend recherchieren“, bevor sie sich impfen lasse. Einem Freund ihres Cousins in Trinidad und Tobago seien nach der Impfung die Hoden angeschwollen - was seine Fruchtbarkeit beeinträchtigt habe.

Das Gesundheitsministerium des Karibik-Staats widersprach dieser Darstellung. „Einer der Gründe, warum wir gestern nicht in Echtzeit auf Frau Minaj reagieren konnten, ist, dass wir überprüfen und sicherstellen mussten, ob ihre Behauptungen wahr oder falsch sind“, erklärte Gesundheitsminister Terrence Deyalsingh. Leider habe man „viel Zeit damit verschwendet, diese falsche Behauptung zu überprüfen.“

(ahar/AFP)