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Wegen Vorwürfen sexueller Nötigung: Chris Noth steigt aus US-Serie "The Equalizer" aus

Nach Vorwürfen sexueller Nötigung : Chris Noth steigt aus US-Serie „The Equalizer“ aus

Nach Vorwürfen sexueller Nötigung ist der Schauspieler nicht länger als ehemaliger CIA-Chef zu sehen. Seine Ex-Kolleginnen aus „Sex and the City“ stellen sich hinter die Frauen, die ihn beschuldigen.

Vorwürfe wegen sexueller Nötigung haben für den Schauspieler Chris Noth Konsequenzen. Noth werde nicht länger Teil der Serie „The Equalizer“ sein, teilten die Produktionsfirma Universal Television und der Sender CBS mit. Dies gelte mit sofortiger Wirkung. Noths Schauspielkolleginnen aus der US-Serie „Sex and the City“, Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis, distanzierten sich von ihm.

Zwei Frauen beschuldigten Noth in einem Bericht des „Hollywood Reporter“ von letzter Woche der sexuellen Nötigung. Noth bestritt die Vorwürfe, die auf die Jahre 2004 und 2015 zurückgehen, vehement. „Die Anschuldigungen gegen mich, die von Personen erhoben werden, die ich vor Jahren, ja Jahrzehnten getroffen habe, sind kategorisch falsch“, sagte Noth dem Magazin. „Diese Geschichten könnten von vor 30 Jahren oder vor 30 Tagen stammen – nein heißt immer nein – das ist eine Grenze, die ich nicht überschritten habe.“

Noth spielt in „The Equalizer“ an der Seite von Queen Latifah einen ehemaligen CIA-Direktor. In den USA wird er in mindestens einer der kommenden Folgen zu sehen sein.

Eine der Frauen, die Noth eines Übergriffs beschuldigt, sagte, dass das Wiederauftauchen seiner Figur des Mr. Big in der „Sex and the City“-Fortsetzung „And Just Like That...“ sie dazu veranlasst habe, sich über den Schauspieler zu äußern. Noths Co-Stars Parker, Nixon und Davis zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung vom Montag betrübt über die Anschuldigungen gegen ihren Kollegen und stellten sich hinter die Frauen.

„Wir unterstützen die Frauen, die sich gemeldet und ihre schmerzlichen Erfahrungen mitgeteilt haben“, heißt es der Stellungnahme. „Wir wissen, dass dies eine sehr schwierige Sache sein muss, und wir loben sie dafür.“

(jma/dpa)