Vorwürfe gegen Tom Selleck - "Magnum" einigt sich mit den Klägern

Vorwürfe gegen "Magnum"-Darsteller: Tom Selleck einigt sich mit Wasserversorgern

US-Schauspieler Tom Selleck wird vorgeworfen, sich während einer Dürrephase in Kalifornien mehrmals illegal mit Wasser versorgt zu haben. Dazu soll er mit einem Tankwagen Wasser aus einem öffentlichen Hydranten abgepumpt haben. Jetzt gab es offenbar eine Einigung mit den Klägern

Tom Selleck hat im Rechtsstreit um mutmaßlich gestohlenes Wasser im dürregeplagten Kalifornien eine vorläufige Einigung erzielt. Die städtische Wasserversorgungsfirma Calleguas Municipal Water District hatte den US-Schauspieler im Ventura County verklagt, weil er mit einem Lastwagen mehr als zwölfmal Wasser für seine Ranch in Westlake Village aus einem öffentlichen Hydranten abgepumpt haben lassen soll.

Laut der Wasserversorgungsfirma reichen die mutmaßlichen Diebstähle zwei Jahre zurück. Klage reichte sie jedoch erst am 30. Juni ein, nachdem die Kommunen in Kalifornien wegen der anhaltenden Dürre dazu verpflichtet wurden, den Wasserverbrauch um 25 Prozent unter den Wert von 2013 zu drücken. Die Gegend, in der Selleck seine Avocado-Ranch betreibt, muss sogar bis zu 36 Prozent einsparen.

Der Ressourcenmanager des Bezirks, Eric Bergh, bestätigte am Donnerstag, dass eine Einigung erzielt worden sei. Er könne jedoch keinerlei Details bekanntgeben, ehe die Vereinbarung genehmigt worden sei. Am kommenden Mittwoch soll der zuständige Ausschuss des Bezirks darüber entscheiden.

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Die Wasserversorgungsfirma verklagte Selleck auf Rückzahlung der Gerichtskosten und der Detektivgebühren. Allein für den Privatermittler habe der Bezirk fast 22 000 Dollar (rund 20 000 Euro) ausgegeben.

Ein Vertreter von Selleck äußerte sich auf Anfrage nicht zu den Informationen. Der 70 Jahre alte Schauspieler ist vor allem durch seine Rolle als Privatdetektiv in der Kult-Krimiserie "Magnum" bekannt.

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(ap)