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Softdrink-Verbot: USA bekämpft Fettleibigkeit an Schulen

Softdrink-Verbot : USA bekämpft Fettleibigkeit an Schulen

New York (rpo). Ein jeder kennt die Bilder von amerikanischen Kindern. Die meisten haben viel zu viel Speck auf den Rippen, ernähren sich nur von Fast Food und extrem zuckerhaltigen Getränken. Nun haben die US-Softdrinks-Hersteller Coca-Cola, Pepsi und Cadbury Schweppes erste Maßnahmen ergriffen, damit die Kinder wieder dünner werden. Nach der Unterzeichnung eines Abkommens dürfen an amerikanischen Schulen keine Softdrinks mehr verkauft werden.

Die Produzenten hätten sich darin bereit erklärt, an Grund- und Mittelschulen künftig nur noch Wasser, Saft und fettarme Milch zu verkaufen, wie die amerikanische Gesundheitsbehörde mitteilte.

Das Abkommen geht auf eine Initiative der American Heart Association sowie der Stiftung des früheren US-Präsidenten Bill Clinton zurück, die sich gegen Fettleibigkeit bei Kindern einsetzt. Clintons Sprecher Jay Carson sprach von einem "mutigen und weit reichenden Schritt". Die teilnehmenden Unternehmen verfügten über einen sehr großen Marktanteil. Von den Verkaufsstopp seien künftig fast 35 Millionen Schüler an öffentlichen Schulen im ganzen Land betroffen.

Vollständig umgesetzt werden soll das Verbot laut Carson bis zum Schuljahr 2009/2010. Davon ausgenommen seien Konzert- und Sportveranstaltungen, bei denen ein Großteil des Publikums aus Erwachsenen bestehe. Viele US-Schulen haben bereits auf freiwilliger Basis Softdrinks und Süßigkeiten durch gesundere Lebensmittel ersetzt. In den meisten Grundschulen werden keine zuckerhaltigen Limonaden mehr verkauft.

(ap)