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Udo Jürgens spricht sich für Sterbehilfe aus

Musiker hofft auf Toleranz : Udo Jürgens spricht sich für Sterbehilfe aus

Udo Jürgens (79) hat eine Patientenverfügung und wäre im Falle eines Falles für Sterbehilfe. "Alles, was man vorsorglich tun kann, habe ich gemacht", sagte er der Zeitschrift "Hörzu" (Freitag).

Freiheit sei nur dann Freiheit, "wenn wir selbst entscheiden können, was wir wollen". Er sei "Darwinist", sagte Jürgens. "Sollte ich je so schwer erkranken, dass mein Verstand nicht mehr funktioniert, hoffe ich, es möge dann mehr Toleranz dafür geben, dass es unter der Mitwirkung von Ärzten möglich ist, den letzten Wunsch eines Einzelnen zu erfüllen."

Jürgens, der am 30. September 80 wird, begründet seine Auffassung so: "Ich glaube, das Leben ist ein Geschenk, das wir bekommen haben und das wir auch zurückgeben dürfen. Etwa wenn es nicht mehr würdevoll gelebt werden kann."

(dpa)