Til Schweiger: Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet

Schauspieler setzt sich für Flüchtlinge ein: Volksverhetzung — Til Schweiger im Visier der Staatsanwaltschaft

Die Staatsanwaltschaft ermittelt offenbar gegen Schauspieler Til Schweiger. Der 51-Jährige, der sich seit Wochen sehr für Flüchtlinge in Deutschland einsetzt, wurde von einem Rechtswissenschaftler aus Münster angezeigt.

Das berichtet das Hamburger "Abendblatt". Demnach habe der Münsteraner den Schauspieler angezeigt, da dieser sich in der Sendung "Menschen bei Maischberger" gegen die Demonstranten in Freital gerichtet hatte. In Freital protestierten Einwohner gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in der sächsischen Stadt.

Schweiger hatte bei Maischberger unter anderem gesagt: "Ich glaub noch nicht mal, dass ein Politiker nach Freital gehen muss, es würde einfach reichen, wenn die zwei Hundertschaften da hinschicken und die Leute einkassieren, und sagen 'heute Nacht bleibt ihr im Knast, denkt mal darüber nach, was ihr hier macht, und morgen kommt ihr hier nicht mehr her'."

Beim Vorwurf der Volksverhetzung muss die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren einleiten, unabhängig von der Aussicht auf Erfolg des Verfahrens.

  • Ein Appell zur Mäßigung im Internet : Empört Euch NICHT!

Mit welchen weiteren Sätzen Schweiger für Furore gesorgt hat, lesen Sie hier.

Weitere Informationen zum Flüchtlingsandrang in unserem Dossier.

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