David Hasselhoff: "The Hoff" verkauft jetzt Kaffee

David Hasselhoff : "The Hoff" verkauft jetzt Kaffee

Gut, seinen Karriere-Zenit hat David Hasselhoff überschritten. Vorbei die Zeiten, in denen er als "Knight Rider" Schurken jagte, am Strand von Malibu Ertrinkende rettete und als Sänger mit "Looking For Freedom" quasi im Alleingang die DDR in den Untergang trieb. Immerhin versteht er es, sich selbst auf den Arm zu nehmen, jetzt wieder einmal, als Kaffeeverkäufer.

Nachdem es mit seiner Karriere bergab gegangen war, hörte man von "The Hoff" höchstens peinliche Sachen. Glanzstück war das berühmte Video, in dem er volltrunken versuchte, einen Hamburger zu essen.

Irgendwann hat er dann doch die Kurve gekriegt. Man sah ihn in London auf der Theaterbühne, als Käpt'n Hook oder auch in den Trash-Filmen "Piranha 2" und "Anaconda 3". Immerhin: Er hatte er einen kurzen Auftritt in der Kult-Serie "Sons Of Anarchy", in dem Film "Hop - Osterhase oder Superstar?" spielte er sogar sich selbst.

Außerdem tritt Hasselhoff als Retter der East Side Gallery in Berlin auf. Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, behauptet er doch seit Jahren, mit seinem Song "Looking For Freedom" nicht unwesentlich - wenn nicht sogar maßgeblich - am Einsturz der Berliner Mauer beteiligt gewesen zu sein.

Ganz aktuell tritt der 59-Jährige in einem Spot für eisgekühlten Kaffee auf. In dem Werbefilmchen lässt "The Hoff" seine Fähigkeit zur Selbstironie deutlich erkennen. Eigentlich ist der Spot sehr professionell gemacht, tolles Setting (Traumstrand, türkisfarbenes Meer) und auch Hasselhoff sieht gut aus in seinem weißen, legeren Sommer-Outfit.

Doch wenn er sich als Sportskanone präsentiert, dann sind die Aufnahmen bewusst billig gemacht: Hasselhoff als Drachenflieger, Wellenreiter, Jetski-Fahrer oder auf Wasserskiern, die Bilder sind alle deutlich erkennbar in Bluescreen-Technik aufgenommen, also quasi vor einer Leinwand.

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(csr)
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