Rudi Assauer gestorben: Simone und Sophia Thomalla verabschiedet sich mit emotionalem Post

„Weiß nicht, was ich fühle“ : Sophia Thomalla nimmt emotional Abschied von Ziehvater Rudi Assauer

Sieben Jahre waren sie ein Paar, gingen durch dick und dünn: Simone Thomalla und Rudi Assauer. Jetzt ist die Manager-Legende gestorben und Thomalla verabschiedet sich emotional von ihrem Ex. Auch Tochter Sophia verabschiedete sich - in einem Abschiedsbrief.

Der Tod von Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer hat deutschlandweit für Bestürzung gesorgt. Am Mittwoch, kurz vor dem Pokalspiel zwischen Schalke 04 und Fortuna Düsseldorf, wurde die Nachricht publik. Auf Instagram äußerte sich auch Assauers ehemalige Lebensgefährtin, Simone Thomalla zum Tod der Manager-Legende.

„Gute Reise lieber Rudi. Du warst ein ganz besonderer Mensch und du wirst fehlen ...“, schrieb sie und postete ein Bild von Assauer, so wie man ihn in Erinnerung hat. Mit einer Zigarre im Mund und dem Uefa-Pokal auf dem Rücken, aufgenommen nach dem Sieg 1997 gegen Inter Mailand. Thomalla und Assauer waren von 2002 bis 2009 ein Paar und machten in den Medien auf sich aufmerksam.

Vor allem die Werbespots für eine große Bierbrauerei und dem Motto „Nur gucken, nicht anfassen“, wird vielen Fans in Erinnerung bleiben.

Unter dem Post von Thomalla bekundeten viele Follower ihr Beileid. „Machs jut Rudi....niemals stirbt man so ganz ...du bleibst immer in unseren ❤“, stand dort zum Beispiel.

Kurz nach ihrer Mutter meldete sich auch Sophia Thomalla zu Wort. Schließlich hatte sie auch eine lange Zeit mit Assauer verbracht. In ihrem Instagram-Post ist sie sehr kritisch mit sich selbst, findet aber für Assauer die richtigen Worte.

„Es schien mir gestern nicht richtig, nachdem ich die Nachricht erhalten hatte, sofort auf Instagram etwas hochzuladen, was nur annähernd erklärt und zeigt, wie es einem geht.
Alle schreiben er war der große Macher, die Schalke-Legende, Macho und gute Seele, aber was man über den Mann schreibt, mit dem man 10 Jahre Ostern, Weihnachten, Urlaube verbracht hat, einen zu Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt und was bitte aus mir werden solle, gestaltet sich für mich dann doch ziemlich schwierig. Der Mann, den ich ständig grundlos angekräht habe, einfach nur deshalb, weil ich 14 Jahre alt und ein pubertierendes Gör war. Der Mann, mit dem man Erfolge und Misserfolge durchlebt hat. Mit dem man zusammen geheult hat, als 2001 Schalke die Meisterschaft verloren hat. Übrigens bis heute einer der schlimmsten Tage meines Lebens.
Ich weiß nicht was ich fühle. Trauer natürlich aber nicht nur das. Jahrelang habe ich mir eingeredet es ist die bessere Entscheidung sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue. Ferner muss ich feststellen, dass das Leben zu kurz ist.
Leider war eine Beziehung zur Familie zum Schluss nicht wirklich da, heißt ich werde mich nicht verabschieden dürfen. Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen.
Als Rudi, nicht als Macher.“

Binnen zwei Stunden wurde der Post mehr als 43.000 Mal geliked, tausende User kommentierten den emotionalen Abschiedsbrief.

Assauer wird fehlen. Als Typ. Als Malocher.

Der Fußball beherrschte Assauers Leben, bis zu seiner Erkrankung - und auch noch danach war er bis vor gut einem Jahr hier und da zu Gast bei den Heimspielen der Knappen, solange es sein Gesundheitszustand zuließ. In den letzten Monate war er schon auf den Rollstuhl angewiesen, wurde daheim gepflegt von seiner Tochter Bettina Michel und seiner langjährigen Sekretärin Sabine Söldner.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das Leben von Rudi Assauer

(mja)
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