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Rom: Papst Franziskus arbeitete als Türsteher

Papst berichtet über Schüler-Job : Franziskus arbeitete als Türsteher

Essen ausgeben für die Armen oder Babysitter für die Familie – es gibt viele Nebenjobs, die in den Lebenslauf eines Papstes passen. Aber womit Papst Franziskus zu Schulzeiten sein Geld verdiente, damit rechnet nun wirklich keiner. Er jobbte als Türsteher einer Bar in Buenos Aires.

Essen ausgeben für die Armen oder Babysitter für die Familie — es gibt viele Nebenjobs, die in den Lebenslauf eines Papstes passen. Aber womit Papst Franziskus zu Schulzeiten sein Geld verdiente, damit rechnet nun wirklich keiner. Er jobbte als Türsteher einer Bar in Buenos Aires.

Das berichtete nach "Bild"-Informationen die Vatikan-Zeitung "L'Osservatore Romano". Über seinen ungewöhnlichen Job plauderte der Papst demnach nach einer Messe in der Kirche von San Cirillo Alessandrino in einem Arbeitervorort von Rom. Das Feingefühl, das er entwickelte, wenn es darum ging, Störenfriede nach draußen zu befördern, habe ihm später dabei geholfen, verlorene Schäfchen zurück zur Kirche zu führen, erklärte der 76-Jährige. Seine Tätigkeit als Türsteher wurde zwar schon nach seinem Amtsantritt im März bekannt, jedoch hatte Franziskus bislang nie darüber gesprochen.

Generell berichtet der Papst gerne und offen von seiner Jugend. So verriet er beispielsweise in einem Interview, welche Künstler und Filme er besonders mag und, dass ihn seine Eltern oft mit ins Kino genommen hätten. Das Kirchenoberhaupt tritt seit seiner Wahl am 13. März bescheiden und sehr volksnah auf, zugleich zeigte Franziskus sich zu Reformen der katholischen Kirche bereit.

(met)