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Robert Pattinson: "Ich fühle mich für eine Sekunde wie ein Paparazzi"

"Life"-Premiere bei der Berlinale 2015 : Robert Pattinson als James Dean-Fotograf

Seit dem Dreh zu seinem aktuellen Film "Life" hat der britische Filmstar Robert Pattinson mehr Verständnis für Paparazzi. In dem Werk des niederländischen Regisseurs Anton Corbijn habe er sich die Denkweise eines Promi-Fotografen zu eigen gemacht.

Am Montagabend bei der Premiere des Films bei der Berlinale sagte Robert Pattinson: "Ich fühle mich für eine Sekunde wie ein Paparazzi - ich fühle mit ihrer Not mit", witzelte der 28-jährige Schauspieler. In "Life", der bei dem Berliner Filmfestival außer Konkurrenz läuft, spielt Pattinson Dennis Stock, einen Fotografen des US-Magazins "Life", der mit seinen Fotos von James Dean zum unsterblichen Ruhm des US-Schauspielers beitrug.

Pattinson machte es allerdings nach eigener Aussage ziemlich zu schaffen, in dem Film die Seiten zu wechseln: "Ich war voll von Abscheu gegen mich selbst und fühlte mich elend - ich wollte mir am Ende jeden Tages irgendwie selbst Schaden zufügen." Besser identifizieren kann sich der Brite, der durch seine Hauptrolle in den "Twilight"-Filmen zu einem weltberühmten Teenie-Schwarm wurde, mit James Dean.

"Das ist jemand, der versucht, ein Künstler zu sein, und seine Angst, als Künstler nicht so gut zu sein wie er denkt, ist das Entkräftendste in seinem Leben", sagte Pattinson. In seinen Anfängen beim Film in seinen Jugendjahren habe er selbst eine "James-Dean-Phase" gehabt.

James Dean war in den 50er Jahren als "Rebel Without a Cause" (Rebell ohne Grund) zur Ikone einer ganzen Generation aufgestiegen. Der Star aus Filmen wie "Denn sie wissen nicht, was sie tun" starb 1955 im Alter von nur 24 Jahren bei einem Autounfall. Stock fotografierte ihn unter anderem mit gegen den Regen hochgeklapptem Mantelkragen und einer Zigarette im Mundwinkel in New York - ein immer noch weltbekanntes Bild.

(AFP)