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Ärger mit thailändischen Behörden: Rihanna posiert mit geschütztem Affen

Ärger mit thailändischen Behörden : Rihanna posiert mit geschütztem Affen

Popdiva Rihanna hat für ein Foto mit einem geschützten Äffchen posiert und sich damit den Unmut thailändischer Behörden zugezogen. Zwei Personen wurden festgenommen.

Das von Rihanna im Internet veröffentlichte Bild zeigt sie auf der Ferieninsel Phuket mit einem Plumplori, einer bedrohten Tierart. Sie twitterte dazu am Freitag: "Seht mal, wer unanständig mit mir geredet hat." Rihanna-Fans weltweit waren davon amüsiert, die Behörden nicht.

Zwei Personen wurden festgenommen, die Touristen gegen Geld Fotos mit einem Plumplori anboten. Zwei Exemplare der eichhörnchengroßen Art mit den auffallend großen Augen wurden bei ihnen beschlagnahmt.

Den beiden Festgenommenen - 20 und 16 Jahre alten jungen Männern - drohen Haftstrafen von bis zu vier Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht (960 Euro). Der Bezirkschef von Phuket, Weera Kerdsirimongkon, sagte am Sonntag, die Behörden versuchten seit Jahren zu verhindern, dass Tiere wie Elefanten und Orang-Utans von Straßenhändlern Touristen als Fotogelegenheit angeboten werden. "Es ist wie ein Katz-und-Maus-Spiel", erklärte Weera. "Aber diesmal ist es eine größere Sache, weil eine Berühmtheit wie Rihanna das Bild gepostet hat - und da waren mehr als 200.000 'Likes' aus aller Welt."

Rihanna ist zur Zeit auf Tournee in Asien, am Wochenende verbrachte sie ein freies Wochenende auf Phuket. Dabei ließ sie sich auch mit Elefanten fotografieren und twitterte über den Besuch einer Sexshow. Am Sonntag verließ sie Thailand. "Habe dem Typ bei der Passkontrolle meinen Ausweis gegeben und er hat mir dies wortlos zurückgegeben", schrieb sie in dem Kurzmitteilungsdienst. "Lol." Es war ein Foto der Sängerin mit dem Satz: "Ich liebe Rihanna."

(ap)