Prinz Harry of Wales bekennt Liebe für die deutsche Sprache

Neuseeland-Besuch : Prinz Harry würde gerne Deutsch sprechen

Großbritanniens Prinz Harry würde gerne Deutsch sprechen können. Das sagte er zumindest am Montag beim Besuch einer Deutsch-Stunde in der Halfmoon-Bay-Schule in Neuseeland.

Die Lehrerin, die die Miniklasse auf der kleinen Insel Stewart per Video unterrichtet, fragte Harry, ob er Fremdsprachen spreche. "Ich habe mal Französisch in der Schule gelernt, aber das meiste vergessen", meinte er, und fügte hinzu: "Ich wollte, ich könnte Deutsch." Als Lehrerin Stephanie Michel den königlichen Gast fragte, wie er angesprochen werden wolle, meinte er: "Nur Harry, das ist in Ordnung. Harry mit einem deutschen Akzent." Der Prinz ist auf einem achttägigen Besuch in Neuseeland.

Den Schulkindern in Neuseeland hat er außerdem verraten, dass er seine Großmutter "Granny" (deutsch etwa: Omi) nennt - obwohl Queen Elizabeth II. Staatsoberhaupt Großbritanniens ist. "Ich nenne sie Omi, aber ich spreche immer von der Queen, weil ich in der Armee bin und sie meine Chefin ist", sagte der 30-Jährige.

Auf die bohrenden Fragen der Schüler hin erzählte er außerdem, dass er gerne fremde Sprachen beherrschen würde. Er lebe nicht in einem Schloss und besitze keine Krone. Er liebe es, mit Hubschraubern umherzufliegen. Und als hätte er auf die Fragen der Schüler nicht schon genug Geheimnisse des britischen Königshauses offenbart, legte Harry nach: Sein Lieblingsessen, das sei Spaghetti Bolognese.

Nur 24 Kinder gehen auf die kleine Grundschule auf der abgelegenen Insel Stewart Island. Deren Einwohnerzahl beträgt gerade einmal 378. Am Vorabend war der Prinz von seinem geplanten Programm abgewichen und war zu einem Quiz-Abend in die einzige Bar der Insel gegangen. Wie die britische Zeitung "The Telegraph" berichtete, hieß sein Team angelehnt an seine rötlichen Haare "The Ginger Ninjas". Harrys Tippgemeinschaft wurde demnach Zweiter - hinter einer Gruppe, die aus seinen Bodyguards bestand.

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(dpa/ap)
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