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Steuerschulden: Party-König Michael Ammer ist pleite

Steuerschulden : Party-König Michael Ammer ist pleite

Hamburg/Lübeck (rpo). Schöne Mädels links und rechts im Arrm, der Schampus fließt in Strömen und eine Zigarre im Mund - so zeigt sich der selbsternannte "Partykönig" Michael Ammer gerne. Ob solche Momente nun der Vergangenheit angehören? Ammer soll pleite sein. Der 45-Jährige habe Steuerschulden nicht bezahlen können, heißt es.

Der Hamburger habe beim Amtsgericht Schwarzenbek Insolvenz angemeldet, bestätigte sein Insolvenzverwalter Marc Schaumann einen Bericht der "Bild"-Zeitung vom Freitag.

Das Blatt zitiert Ammer mit den Worten: "Das Finanzamt hat mich zu der privaten Insolvenz gezwungen." Dem Insolvenzverwalter zufolge hatte das Finanzamt von Ammer eine Steuernachzahlung in Höhe von rund 300.000 Euro gefordert, die dieser nicht habe zahlen können. Auch ein Gerichtsvollzieher habe nichts bei ihm holen können.

In der Zeitung beruhigte Ammer seine Anhänger: "Ich werde schon nicht unter der Brücke schlafen müssen. Die Firma gibt's weiter." Der 45-Jährige veranstaltet laut "Bild" etwa 150 Partys im Jahr.

Sein Konzept: Leichtbekleidete Frauen und Prominente haben freien Eintritt und sorgen so für Zulauf von zahlenden Gästen und Sponsoren. 1995 war Ammer unter anderem wegen Besitzes und Weitergabe von Kokain zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden.

(afp2)