Verhältnis zwischen den beiden Frauen war gespannt Mutter von Prinzessin Diana gestorben

London (rpo). Frances Shand Kydd, die Mutter der verstorbenen britischen Prinzessin Diana, ist gestorben. Die 68-Jährige sei nach langer Krankheit am Donnerstag friedlich eingeschlafen, teilte ein Sprecher mit.

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Kydd starb nach einem Krankenhausaufenthalt in ihrem Haus auf der Insel Seil an der schottischen Westküste, im Beisein eines katholischen Priesters. Ihr Enkel Prinz William erklärte, er und sein Bruder Harry seien "sehr traurig über den Tod unserer Großmutter." Prinz Charles sagte, seine frühere Schwiegermutter werde "schmerzlich vermisst werden." Königin Elizabeth II. schickte nach Angaben des Buckingham-Palasts ein privates Beileidsschreiben an Earl Spencer.

Shand Kydds Verhältnis zu Diana war nicht einfach. Die spätere Prinzessin wurde im Alter von sechs Jahren von ihrer Mutter verlassen, als diese sich wegen eines anderen Mannes von Dianas Vater Edward John Spencer trennte. Ein Erlebnis, das Diana gegenüber ihrem Biografen Andrew Morton rückblickend als "den größten Bruch" in ihrer Kindheit beschrieb.

Vier Monate kein Wort gewechselt

In den letzten vier Monaten ihres Lebens sprach Diana kein einziges Wort mit ihrer Mutter, wie diese vor zwei Jahren in einem Diebstahlsprozess gegen den ehemaligen Butler der verstorbenen Prinzessin berichtete. Briefe, die Shand Kydd an Diana schickte, kamen ungeöffnet zurück. Doch es gab offenbar auch Ähnlichkeiten zwischen Mutter und Tochter. Diana sagte einmal, als sie von ihrer unglücklichen Ehe mit Prinz Charles sprach: "Das habe ich von meiner Mutter: Wie schrecklich du dich auch fühlen magst, du kannst dich nach außen erstaunlich glücklich zeigen. Darin ist meine Mutter Expertin."

Glück mit den Männern war auch Shand Kydd nicht beschieden: Ihre zweite Ehe zerbrach nach 19 Jahren, ihrer Meinung nach, weil ihr Mann Peter Shand Kydd die ständige Aufmerksamkeit der Medien an seiner Frau nicht ertrug. Den Druck der Öffentlichkeit hätte sie auch Diana gerne erspart, sagte Shand Kydd 1997 nach dem tödlichen Unfall ihrer Tochter: "Ich wollte ein Privatleben für sie, sehr oft, wenn sie nicht gerade arbeitete", sagte sie. "Aber es hat nicht sollen sein."

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