Schauspieler hatte andere Krebsart: Michael Douglas: Kehlkopfkrebs war Lüge

Schauspieler hatte andere Krebsart: Michael Douglas: Kehlkopfkrebs war Lüge

Michael Douglas hat zu einer Notlüge gegriffen, als seine Krebserkrankung 2010 bekannt wurde. Die Öffentlichkeit reagierte geschockt, als der Schauspieler seine Kehlkopfkrebs-Diagnose öffentlich machte. Nun gab Douglas zu, dass er an einer viel gefährlicheren Krebsart litt.

Die Diagnose Krebs kam für den US-Schauspieler Michael Douglas kurz vor der großen Tour zu seinem Film "Wall Street" im Jahr 2010. Damals ging er an die Öffentlichkeit und sagte, er sei an Kehlkopfkrebs erkrankt. Nun gab Michael Douglas in einem Interview in der britischen Talkshow "This Morning" zu, dass er gar nicht an Kehlkopfkrebs, sondern an dem wesentlich gefährlicheren Zungenkrebs erkrankt war.

Das US-Magazin "People" berichtet auf seiner Internetseite, dass der Arzt, der einen walnussgroßen Tumor an der Zungenbasis des Schauspielers feststellte, ihm zu der Lüge geraten habe. Er soll Douglas davor gewarnt haben, kurz vor seiner wichtigen Werbetour zu enthüllen, dass er eine Krankheit mit so schlechter Prognose habe.

  • Statistik: Überlebenschancen bei Krebs

"Der Chirurg sagte "Lass uns einfach sagen, es sei Kehlkopfkrebs", sagte Michael Douglas in der TV-Show. Der Arzt habe ihm gesagt, dass eine Operation nicht einfach werde und er Gefahr laufe, Teile seiner Zunge und Kiefers zu verlieren. Diskussionen mit Horden von Reportern während seiner Promotion-Tour über eine mögliche Verstümmelung seines Gesichts habe er nicht führen wollen, also entschied er sich zu der Notlüge, so Douglas.

(jre)
Mehr von RP ONLINE