1. Panorama
  2. Leute

Manfred Stolpe lehnt weitere Krebs-Therapie ab

Mehrere Organe befallen : Manfred Stolpe lehnt weitere Krebs-Therapie ab

Manfred Stolpe, der frühere Ministerpräsident von Brandenburg und Bundes-Verkehrsminister, kämpft seit zehn Jahren gegen den Krebs. Nun will er sich laut einem Bericht trotz neuer Metastasen nicht weiter behandeln lassen.

Brandenburgs früherer Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) lehnt nach einem Zeitungsbericht die weitere Behandlung seiner Krebserkrankung ab. Er wolle sich medizinisch beobachten lassen, sich aber keiner Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung mehr unterziehen, berichtet die "Bild"-Zeitung (Montag).

Die Behandlungen der letzten Jahre hätten Stolpe stark zugesetzt. In seiner Lunge sind jetzt neue Metastasen diagnostiziert worden. Der 77-jährige Stolpe kämpft seit zehn Jahren gegen die Krankheit.

"Durch die Chemo fühle ich mich oft körperlich schwach und unwohl", zitiert das Blatt Stolpe. Wegen der starken Belastungen habe er fast alle Termine abgesagt. Weihnachten verbrachte er ohne Chemotherapie bei seiner Familie in Potsdam.

(dpa/jre)