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Madonna: Fotos sind Anerkennung Nelson Mandela und Martin Luther King

Instagram : Madonna wehrt sich gegen Größenwahn-Vorwürfe

Popstar Madonna hat sich gegen Kritik an von ihr veröffentlichten bearbeiteten Fotos des amerikanischen Bürgerrechtlers Martin Luther King und des südafrikanischen Nationalhelden Nelson Mandela verteidigt. Die Sängerin erklärte am Freitagabend, sie vergleiche sich nicht mit den beiden verstorbenen Persönlichkeiten, sondern erkenne an, dass diese Rebellen gewesen seien.

Madonna hatte im Online-Fotodienst Instagram Fotos von King und Mandela veröffentlicht, die so verändert waren, das sie Madonnas eigenem Porträt auf dem Cover ihres neuen Albums "Rebel Heart" (deutsch: Rebellenherz) ähnelten. Das Albumcover zeigt eine Nahaufnahme des Gesichts der Sängerin, um das eine schwarze Schnur gewickelt ist. Die veröffentlichten Bilder von King und Mandela waren so bearbeitet, dass es so wirkt, als hätten die Persönlichkeiten einen ähnlichen Faden im Gesicht. Einige betrachteten die Veröffentlichungen als anstößig.

Madonna sagte in ihrer Erklärung vom Freitag weiter, die bearbeiteten Bilder seien von Fans erstellt worden. Sie verteidigte sich gegen Rassismusvorwürfe und verwies darauf, dass sie auch Fotos anderer berühmter Gesichter veröffentlicht habe, bei denen es sich nicht um Schwarze handele.

(ap)