Laut Medienberichten: Lindsay Lohan aus Entzugsklinik entlassen

Laut Medienberichten : Lindsay Lohan aus Entzugsklinik entlassen

Riverside (RPO). US-Schauspielerin Lindsay Lohan ist einem Medienbericht zufolge nach mehr als drei Monaten aus der Entzugsklinik entlassen worden. Sie habe ihren Aufenthalt in der Betty-Ford-Klinik in Kalifornien am Montag beendet, zitierte das US-Magazin "People" (Internetausgabe) eine nicht näher genannte Quelle. Bis zu einer gerichtlichen Anhörung am 24. Februar würden bei der 24-Jährigen nun Drogen- und Alkoholtests durchgeführt.

Wie das Büro des zuständigen Sheriffs bekannt gab, ergab eine zweiwöchige Untersuchung, dass Lohan gegen ihre Auflagen verstieß. Der Sheriff von Riverside, dem Kreis, in dem die Rehaklinik liegt, will Klage gegen Lohan einreichen. Während ihres Aufenthaltes soll die Schauspielerin am 12. Dezember eine Angestellte der Klinik tätlich angegriffen haben.

Sheriff bereitet Klage vor

Sie sei erst nach der Sperrstunde zurück in die Klinik gekommen und habe sich geweigert, einen Alkoholtest zu machen, woraufhin die Schauspielerin die Angestellte geschubst habe. Als die Frau die Polizei rief, soll Lohan ihr das Telefon entrissen haben und sie am Handgelenk verletzt haben. Die Ermittlungsergebnisse würden der Staatsanwaltschaft und der Bewährungsbehörde übermittelt, sagte ein Sprecher des Sheriffs.

Bereits einmal durchgefallen

Ein Richter hatte den Aufenthalt von Lohan in der Klinik Ende Oktober angeordnet, nachdem die Schauspielerin einen Drogentest nicht bestanden und damit gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Lohan hatte wegen der Therapie die Hauptrolle im Film "Inferno" verloren. Die Darstellung der Pornodarstellerin Linda Lovelace aus "Deep Throat" hätte ihr Hollywood-Comeback sein sollen.

Nach ihrem Entzug wollte Lohan ganz neu anfangen. "Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens", twitterte die 24-Jährige am noch am Neujahrstag.

dapd/389,rd-mhh/oe/mi

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(apd)