Justin Bieber: Fotograf verlangt Schadenersatz

Pop-Star wegen Körperverletzung angeklagt : Fotograf verlangt Schadenersatz von Justin Bieber

Ein Paparazzi verlangt von Teenie-Star Justin Bieber und einem seiner Bodyguards wegen angeblicher Körperverletzung hohen Schadenersatz.

In einer Anhörung am Dienstag sagte der Anwalt des Fotografen, Mark DiCowden, ein dem Fotografen zugebilligter Schadenersatz könne abschreckend wirken, künftig auf Paparazzi loszugehen. Der Anwalt von Bieber sagte dagegen, der Fotograf versuche eine ungerechtfertigte Ausgleichszahlung durch seine alberne Klage zu erreichen. Die Richterin des Bezirks Miami-Dade, Sarah Zabel, entschied noch nicht abschließend über den Fall.

Der Fotograf hatte erklärt, er sei von einem Bodyguard Biebers im Juni nahe eines Aufnahmestudios angegriffen worden. DiCowden sagte, er habe in den vergangenen zwei Jahren mindestens elf ähnliche Fälle mutmaßlicher Übergriffe gegen Fotografen dokumentiert, in die Bieber und sein Sicherheitspersonal verwickelt gewesen seien. Es sei weltweit bekannt, dass Bieber es nicht möge, in der Öffentlichkeit fotografiert zu werden.

Der Anwalt von Bieber sagte, es gebe keinen Hinweis darauf, dass der Fotograf verletzt worden sei. Das bedeute, dass auch der Schadenersatz nur minimal sein könne. Es gebe auch keinen Beweis, dass Bieber seinem Bodyguard einen Auftrag gegeben habe, den Fotografen anzugreifen.

(ap)
Mehr von RP ONLINE