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Johnny Depp soll Ex-Frau Amber Heard geschlagen haben

Johnny Depp wieder vor Gericht : „Und darüber hinaus habe ich Miss Heard nie geschlagen“

Vor Gericht in London geht Hollywood-Star Johnny Depp zum zweiten Mal in den Zeugenstand. Er weist die Anschuldigungen der „Sun“ zurück, seine Ex-Frau Amber Heard misshandelt zu haben.

Eifersucht, ja - Schläge aus Eifersucht, nein. Schauspieler Johnny Depp hat vor Gericht am Mittwoch zurückgewiesen, seine Ex-Frau Amber Heard geschlagen zu haben. Zwar habe er eifersüchtig sein können, räumte er bei einem Kreuzverhör der Anwältin Sasha Wass in London ein. Aber er habe Heard nicht geschlagen, „und darüber hinaus habe ich Miss Heard nie geschlagen“.

In dem Verfahren geht es um die Bezeichnung „Ehefrauen-Schläger“, mit der die britische Boulevardzeitung „The Sun“ Depp 2018 in einem Artikel beschrieben hat. Depp hat den Verleger der „Sun“, News Group Newspapers, deshalb verklagt. Das Verfahren ist auf drei Wochen angesetzt. Heard nimmt daran teil und es wird erwartet, dass sie später ebenfalls aussagen wird.

Zum Prozessauftakt am Dienstag hatte Depp bereits gesagt, er habe seine Ex-Frau nicht misshandelt. Ihre Behauptungen seien „krank“ und „total unwahr“.

Am Mittwoch erzählte die „Sun“-Anwältin Wass Schilderungen von Heard nach, die sich im März 2013 abgespielt haben sollen. Danach wurde Depp wütend wegen eines Gemäldes, das in Heards Schlafzimmer hing und von deren früherer Partnerin stammte, der Künstlerin Tasya Van Ree. Er habe das Bild von der Wand genommen, versucht, es in Brand zu stecken und Heard geschlagen, als sie sich einmischte.

Depp wies ebenfalls zurück, dass er Heard geschlagen habe, nachdem sie über sein Tattoo „Wino Forever“ gelacht habe. „Ich erinnere mich nicht an einen Streit über eines meiner Tattoos“, sagte Depp. Er ließ es nach eigenen Angaben ändern. Jahre vorher hatte er sich von Winona Ryder getrennt, die ursprüngliche Tätowierung lautete „Winona Forever“.

Weitere Anschuldigungen, gewalttätig gegenüber Heard gewesen zu sein, wies er mit Kommentaren wie „nicht korrekt“ und „schlicht und einfach unwahr“ zurück.

(mja/dpa)