Jan Fedder: Tod von Großstadtrevier-Schauspieler - so geht die Serie weiter

Neue Staffel startet Ende Januar : „Großstadtrevier“ nimmt in sieben Folgen Abschied von Urgestein Jan Fedder

Das „Großstadtrevier“ war eng verbunden mit Jan Fedder. Wie geht es nach dem Tod des bekannten Schauspielers mit der Erfolgsserie in der ARD weiter?

Die Trauer um „Großstadtrevier“-Legende Jan Fedder ist groß. Erst am Dienstag nahmen Weggefährten, Freunde und Familienangehörigen Abschied vom Hamburger Volksschauspieler im Hamburger Michel. Am Donnerstag wurde der Ur-Hanseate auf dem Friedhof in Ohlsdorf im engen Familienkreis beigesetzt. Er war am 30. Dezember im Alter von 64 Jahren in Hamburg gestorben. Er war 2012 an Krebs erkrankt, hatte seit Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Am 14. Januar, dem Tag seiner Trauerfeier, wäre er 65 Jahre alt geworden.

In seiner Serie, dem „Großstadtrevier“ in der ARD, ist für Fedder aber noch nicht Dienstschluss. Ab dem 27. Januar (18.50 Uhr), zeigt die ARD eine neue Staffel der Erfolgsserie, die letzte mit Fedder, der das Gesicht der Serie war – über 28 Jahre lang.

In sieben Folgen ist Fedder noch einmal als Kiezpolizist Dirk Matthies zu sehen, die letzte Folge mit ihm wird am 23. März im Ersten gezeigt.

Wie die ARD mitteilte, beziehe das 28. Revier nach der Explosion der alten Wache die neuen Räume. Fedder ist ab der Folge am 3. Februar zu sehen. Wie es in der Ankündigung heißt, ist Fedder in der Folge „Kleine Haie, fette Fische“ als Milieuermittler am Pokertisch im Einsatz und muss sich nicht nur mit den kleinen Haien des illegalen Glücksspiels, sondern auch mit legendären Kiez-Größen messen.

Noch ist unklar, wie die Serienmacher den Tod von Fedder in das „Großstadtrevier“ einbauen. „Wie sein Tod in der Serie erzählt wird, wissen die Macher noch nicht. Darüber werden sich Redaktion und Autoren noch Gedanken machen“, sagte ein ARD-Sprecher der „Bild“.

Mit unverwechselbarer Stimme und Dialekt machte Fedder norddeutsche Charaktere zu seinem Markenzeichen. Neben dem „Großstadtrevier“ drückte er auch der Serie „Neues aus Büttenwarder“ als Bauer Brakelmann seinen Stempel auf. Auch für vier Siegfried-Lenz-Verfilmungen und den Film „Das Boot“ stand er vor der Kamera.

(mja)