Hochzeit von Gerhard Schröder und Soyeon Kim fand in Seoul statt

Altkanzler: Hochzeit von Gerhard Schröder und Soyeon Kim fand in Seoul statt

Bislang war es nicht offiziell, nun aber haben Ex-Kanzler Gerhard Schröder und die Südkoreanerin Soyeon Kim Details über ihre Hochzeit verraten. Diese hat demnach Anfang Mai stattgefunden.

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (74) und seine fünfte Ehefrau, die Südkoreanerin Soyeon Kim (48), haben Details über ihre Hochzeit verraten. „Wir haben am 2. Mai in meiner Heimatstadt Seoul geheiratet. Wir sind sehr glücklich“, sagte Kim der Zeitschrift „Bunte“. Ihre Heirat solle zudem am 5. Oktober in Berlin nachgefeiert werden, berichtete Schröder dem Magazin „Stern“. Laut Medien soll das Fest im noblen Hotel „Adlon“ steigen.

Der russische Präsident Wladimir Putin, dem Schröder seine Frau schon während der Fußball-WM vorgestellt habe, werde aber nicht kommen, kündigte Schröder an. Ein Staatschef bedeute „zu viel Buhei“, meinte der Altkanzler. Putin gilt als enger Freund Schröders.

Für den SPD-Politiker ist es die fünfte Ehe, für die Wirtschaftsexpertin Kim die zweite. Künftig wolle das Paar „in Hannover, Berlin und temporär auch in Seoul leben“, so Schröder. Er beschäftige sich derzeit mit der südkoreanischen Kultur und sei dabei, die Sprache zu lernen.

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Auch zu seinem allgemeinen Befinden äußerte sich Schröder: „Ich bin ein glücklicher Mann. Wenn Sie meine Herkunft und Entwicklung ansehen, dann ist mir ja im Beruflichen - ich wollte immer Anwalt werden - und im Politischen erst recht mehr gelungen, als ich es mir hätte vorstellen können.“ Er blicke zurück „auf ein wirklich erfülltes Leben“. Zudem habe er die Perspektive, „noch mal was ganz Neues kennenzulernen“.

Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler und zuvor acht Jahre lang Ministerpräsident von Niedersachsen. Nach dem Ende seiner politischen Laufbahn wurde er unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Energie-Staatskonzerns Rosneft. Für sein Engagement in Russland wird Schröder in Deutschland oft kritisiert. Der Altkanzler betont stets, dabei handele es sich um seine Privatsache.

(das/dpa)