„Zutiefst bestürzt“ Harry Styles kündigt Millionen-Spende für Waffenkontrolle in den USA an

Los Angeles · 19 Kinder sind bei einem Amoklauf in einer Grundschule in Texas von einem Angreifer getötet worden. In den USA entbrennt seitdem eine neue Debatte um Schusswaffengewalt. Jetzt mischt sich der britische Popsänger Harry Styles ein.

 Harry Styles bei einem Auftritt bei NBC in New York Mitte Mai.

Harry Styles bei einem Auftritt bei NBC in New York Mitte Mai.

Foto: AP/Charles Sykes

Styles (28) will Einkünfte aus seiner Nordamerika-Tournee für eine Organisation spenden, die sich für Waffenkontrolle und gegen Waffengewalt einsetzt. Die jüngsten Fälle von Schusswaffengewalt in den USA, die mit dem Massaker in der texanischen Gemeinde Uvalde an der Robb Elementary School gipfelten, hätten ihn „zutiefst bestürzt“, schrieb der Musiker am Freitag auf Twitter.

Er kündigte eine Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation „Everytown for Gun Safety“ an, die das Ziel verfolgt, Waffengewalt zu beenden. Styles und der Konzertveranstalter Live Nation stellten eine Spende von über einer Million Dollar in Aussicht. Von August bis November hat der Musiker über 40 Auftritte in Nordamerika geplant.

Texas: Amoklauf an US-Grundschule – Schütze tötet mindestens 19 Kinder
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Amoklauf an US-Grundschule – Schütze tötet mindestens 19 Kinder

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Foto: dpa/Billy Calzada

Ein 18 Jahre alter Angreifer hatte am Dienstag eine Grundschule in Texas gestürmt und sich im Klassenraum einer vierten Klasse verbarrikadiert. Er tötete 19 Kinder und zwei Lehrerinnen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

In der Folge ist in den USA eine neue Debatte über Gewalt durch Schusswaffen entbrannt. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump forderte bei der Jahrestagung der Waffenlobby mehr Waffen an Schulen.

(hebu/dpa)
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