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„Forrest Gump“-Autor Winston Groom ist gestorben

„War eine Ikone“ : „Forrest Gump“-Autor Winston Groom ist tot

Sein Roman „Forrest Gump“ diente als Grundlage für einen mit mehreren Oscars prämierten Hollywood-Klassiker - nun ist der US-Autor Winston Groom im Alter von 77 Jahren gestorben.

Der US-Schriftsteller Winston Groom, bekannt geworden mit seinem Roman „Forrest Gump“ und dessen Verfilmung mit Tom Hanks, ist tot. Er starb am Mittwochabend (Ortszeit) in seiner Heimatstadt Fairhope im US-Bundesstaat Alabama, wie US-Medien am Donnerstagabend unter Berufung auf Bürgermeisterin Karin Wilson berichteten. „Wir sind sehr traurig, das zu hören. Er ist hier definitiv eine Ikone“, sagte Wilson dem Sender CNN. Alabama habe einen seiner begabtesten Schriftsteller verloren, twitterte die Gouverneurin des Bundesstaats, Kay Ivey.

Nach Angaben der Universität Alabama wuchs der in der Hauptstadt Washington geborene Groom im Bezirk Mobile in Alabama auf. Nach seinem Abschluss an der Universität 1965 trat er in die US-Armee ein und diente im Vietnamkrieg. Groom arbeitete nach seiner Rückkehr in die USA zunächst als Journalist und verfasste mehrere Bücher.

Grooms „Forrest Gump“ war eine unglaubliche Erzählung über einen etwas geistesschwachen Mann, der auf verschlungenen Wegen zum Akteur oder Chronisten bei wichtigen Ereignissen des 20. Jahreshunderts wird. Der Hollywoodfilm mit Tom Hanks in der Hauptrolle wurde nach seinem Kinostart in den 90er Jahren zu einem Stück Popkultur.

(lha/dpa)