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Nach der Scheidung: Ex-Mann verklagt Whitney Houston auf Unterhalt

Nach der Scheidung : Ex-Mann verklagt Whitney Houston auf Unterhalt

New York (RPO). Whitney Houstons Ex-Mann Bobby Brown hat die Sängerin auf Unterhalt verklagt. Außerdem verlangt er das gemeinsame Sorgerecht für die 14-jährige Tochter Bobbi Kristina, berichtet die Zeitschrift "People" in ihrer Internetausgabe. Brown behauptete, er sei nach der Trennung in Depressionen verfallen.

Brown hatte dem Bericht zufolge in einem gerichtlichen Antrag geschildert, nach der Trennung von seiner damaligen Frau über nur sehr wenig Geld verfügt zu haben und "obdachlos" gewesen zu sein. Ende vergangenen Jahres habe er an Depressionen gelitten und sei daher nicht in der Lage gewesen, angemessen auf Houstons Antrag auf alleiniges Sorgerecht zu reagieren.

Für den 40-Jährigen war es nach der Trennung bergab gegangen. Eine zweite Staffel seiner Realityshow "Being Bobby Brown" wurde eingestellt und wegen eines anderen Sorgerechtsstreits musste er vier Tage im Gefängnis verbringen, wie "People" berichtete. Eine Anhörung zu Browns Antrag sei für 15. Juni angesetzt.

Die Scheidung des Paars war nach 14 Jahren Ehe Ende April amtlich geworden. Das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter wurde der sechsfachen Grammy-Gewinnerin ("I Will Always Love You") zugesprochen.

Die Ehe war von Gerüchten um Drogenmissbrauch und Seitensprünge überschattet. Im Verlauf der Beziehung ging es auch mit der Karriere Houstons, die seit 1985 weltweit 120 Millionen Alben verkaufte, bergab. Noch im Mai hatte Brown in "People" allerdings versichert: "Wir sind glücklich verheiratet. Wir werden füreinander eintreten, so lange wir leben. Ich bete diese Frau an."

(afp)