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Hollywood-Star trauert: Di Caprios deutsche Großmutter gestorben

Hollywood-Star trauert : Di Caprios deutsche Großmutter gestorben

Oer-Erkenschwick (RPO). Die deutsche Großmutter von Hollywood-Star Leonardo Di Caprio ist gestorben. Sie soll in kleinem Kreis beigesetzt werden. Den Termin möchte die Familie nicht veröffentlichen.

Die Beisetzung werde wahrscheinlich nicht in den nächsten Tagen stattfinden, sagte Sprecher der Stadt Oer-Erkenschwick, Peter Raudszus. Ob Leonardo DiCaprio zur Beisetzung nach Oer-Erkenschwick kommen werde, sei ihm nicht bekannt. Die Familie habe darum gebeten, das Datum der Beisetzung nicht öffentlich zu machen. RTL berichtete, die Beisetzung der Urne sei erst in zwei Monaten auf dem Waldfriedhof in Oer-Erkenschwick geplant. Dort gibt es ein Familiengrab.

Die Nachbarin Doris Wypior sagte in der RTL-Sendung "Punkt 12", sie habe erfahren, dass Leonardo DiCaprio bei seinem letzten Besuch am Sterbebett sehr geweint habe. "Seine Omi war sein Ein und Alles." Vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass er sich wegen eines besorgniserregenden Gesundheitszustands seiner Großmutter in Deutschland aufhält. Er war in Recklinghausen und ihrem Wohnort in Oer-Erkenschwick gesehen und zusammen mit seiner Mutter fotografiert worden.

Helene Indenbirken war in Oer-Erkenschwick geboren worden. Laut "Recklinghäuser Zeitung" wanderte sie Mitte des vergangenen Jahrhunderts in die USA aus, kehrte aber im Oktober 1983 in die Heimat zurück. Dort war Leonardo DiCaprio, der in Hollywood geborene Sohn ihrer Tochter Irmeline, als Jugendlicher häufig zu Besuch. Auch nach seinem großen Durchbruch mit "Titanic" konnte er sich dort weitgehend unauffällig aufhalten. DiCaprio nahm seine Großmutter auch gerne zu offiziellen Anlässen mit. Bei der Deutschland-Premiere von "The Aviator" in Berlin stellte er sie stolz dem Publikum vor: "My Oma!"

Erwin Costantin, in dessen Eiscafé in Oer-Erkenschwick der Schauspieler häufig mit seiner Oma saß, sagte am Mittwoch: "Er hat sie sehr geliebt. Er war sehr anhänglich, hat auch mit ihr geschmust." Auch der Imbissbetreiber Helmut Hundt sagte: "Die haben sich sehr gut verstanden. Die hatten ein enges Verhältnis, so wie ein ganz normaler Enkel zu seiner Oma."