David Odonkor ist lieber TV-Promi als Fußball-Trainer

WM-Held von 2006 : David Odonkor ist lieber TV-Promi als Fußball-Trainer

2006 erzielte gab er die Vorlage zum Tor bei der Heim-WM gegen Polen. Seit der Sternstunde in Dortmund ist es beim Thema Fußball leiser um David Odonkor geworden. Er setzt lieber auf seine TV-Karriere.

Ex-Nationalspieler David Odonkor sieht seine Karriere als Fußball-Trainer offenbar als beendet an und will sich verstärkt seiner Rolle als TV-Promi widmen. „Wenn etwas Interessantes als Trainer kommen würde, würde ich mir das anhören. Aber für mich liegt das Hauptaugenmerk auf dem TV“, sagte Odonkor, der unter anderem bei „Promi Big Brother“ 2015 gewonnen hatte, am Rande eines von Ex-Weltmeister Lukas Podolski mitorganisierten Hallenfußball-Turnier der Deutschen Presse-Agentur.

„Mein Management weiß, dass es für mich wichtig ist, dass ich weiter im TV zu sehen bin“, erklärte der 35-Jährige, der sich freilich vorstellen kann, beide Zweige miteinander zu verbinden: „Ich könnte mir eventuell auch vorstellen, im Sportbereich beim Fernsehen zu arbeiten. Zum Beispiel als Co-Kommentator.“

Der Ex-Dortmunder, der bei der Heim-WM 2006 durch seine Vorlage zum Siegtor von Oliver Neuville beim 1:0 gegen Polen berühmt geworden war, musste seine Karriere bereits mit 29 Jahren verletzungsbedingt beenden. Danach war er unter anderem Chefcoach bei TuS Dornberg oder der SpVgg Bad Pyrmont tätig. Im Fernsehen trat er außer bei „Big Brother“ auch bei „Ninja Warrior Germany“, bei „Das große Backen“, „Dance Dance“, den „ProSieben Wintergames“ oder „Catch! Die Deutsche Meisterschaft im Fangen“ auf. „Die bisherigen Projekte waren alle positiv“, sagte Odonkor.

(mja/dpa)