Chris Brown sitzt auf den Philippinen fest - Ausreise verweigert

Behörden verweigern Ausreise: R&B-Star Chris Brown sitzt auf den Philippinen fest

Der US-amerikanische R&B-Star Chris Brown steckt seit zwei Tagen offenbar wegen einer Betrugsbeschwerde und eines nicht gestellten Ausreiseantrags auf den Philippinen fest.

Unklar blieb, ob er am Donnerstagabend mit seinem Privatjet noch rechtzeitig zu seinem Auftritt in das rund 90 Flugminuten entfernte Hongkong starten darf. Ein für Samstag geplantes Konzert in der indonesischen Hauptstadt wurde zudem aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Nach Angaben der Einwanderungsbehörden in Manila war dem Grammy-Preisträger am Mittwoch die Ausreise verweigert weil, weil er diese nicht beantragt habe. Zudem ist eine Betrugsbeschwerde über ein abgesagtes Konzert Ende 2014 anhängig. Die politisch mächtige Religionsgemeinschaft Iglesia ni Cristo hatte als Organisator Brown eigenen Angaben zufolge das volle Honorar von einer Million Dollar für den geplanten Auftritt in Manila zum Jahreswechsel gezahlt. Doch dann habe Browns Agent das Konzert abgesagt, weil der Sänger seinen Reisepass verloren habe und deshalb nicht rechtzeitig habe anreisen können.

  • Einreiseverbot : Chris Brown darf nicht nach Kanada einreisen

Die Religionsgemeinschaft bat das Justizministerium des Inselstaates um Amtshilfe, es gibt aber bisher keine Anzeige oder Klage gegen den Ex-Freund von R&B-Star Rihanna.

In den Sozialen Medien gab sich Brown ahnungslos, warum er die Philippinen nicht verlassen könne. "Kann mir mal bitte jemand verdammt noch mal sagen, was hier vor sich geht?", fragte der Musiker, der am Dienstag ein gut besuchtes Konzert in Manila gegeben hatte, in einem online gestellten Video. Die mit unflätigen Ausdrücken gespickte Aufnahme wurde am Donnerstag von Browns Instagram-Konto entfernt.

(ap)