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Mutmaßliche Körperverletzung: Chris Brown lehnt Deal mit Staatsanwaltschaft ab

Mutmaßliche Körperverletzung : Chris Brown lehnt Deal mit Staatsanwaltschaft ab

US-Sänger Chris Brown hat in einem Fall um mutmaßliche Körperverletzung einen Deal mit der Staatsanwaltschaft abgelehnt.

Staatsanwälte hatten dem 24-Jährigen ein Angebot gemacht, nach dem er sich hätte schuldig bekennen müssen, im Oktober einen Mann vor einem Hotel in Washington geschlagen zu haben. Dies sei abgelehnt worden, weil Brown nicht schuldig sei, sagte einer seiner Anwälte, Danny Onorato, am Mittwoch vor dem Gerichtsgebäude in der US-Hauptstadt.

Ein weiterer Gerichtstermin ist für den 20. Februar angesetzt. Browns Anwälte sagten vor Gericht, sie rechneten damit, dass bei der Gelegenheit ein Datum für einen Prozess festgelegt werde.

Brown war im Oktober zusammen mit einem Leibwächter festgenommen worden. Ein Mann warf dem Sänger vor, ihn vor dem W Hotel in Washington geschlagen zu haben, als er versuchte, mit auf ein Foto zu kommen, das Brown mit zwei anderen Personen machte. Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Prügelei stand der Grammy-Preisträger noch unter einer Bewährungsstrafe im Zusammenhang mit einem Angriff auf seine damalige Freundin Rihanna im Jahr 2009. Ein Richter in Los Angeles widerrief daraufhin im Dezember die Bewährungsstrafe.

Brown muss aber laut dem Urteil weiterhin seine 1000 Sozialstunden ableisten, zu denen er 2009 verurteilt wurde. Außerdem muss er weiter in einer Reha-Einrichtung bleiben.

(ap)