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Carrie Fisher aus "Star Wars": Medizinischer Notfall im Flugzeug

Medizinischer Notfall : Sorge um "Star Wars"-Schauspielerin Carrie Fisher

US-Schauspielerin Carrie Fisher, bekannt als Prinzessin Leia aus der "Star Wars"-Saga, hat an Bord eines Flugzeugs einen medizinischen Notfall erlitten. Die 60-Jährige liegt auf der Intensivstation.

Das Promi-Portal TMZ berichtet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen von einem Herzinfarkt. Kurz nach der Landung in Kalifornien hätten sich am Freitagmittag (Ortszeit) Sanitäter um die 60-Jährige gekümmert, hieß es in dem Bericht. Eine Bestätigung dazu gab es zunächst nicht.

Ihr Bruder Todd Fisher gab zunächst Entwarnung, ruderte dann aber später zurück: Seine Schwester werde weiter auf der Intensivstation behandelt. Zuvor hatte er der Nachrichtenagentur AP gesagt, dass Fisher "außer Gefahr" sei und in stabilem Zustand in einer Klinik in Los Angeles liege.

In einem weiteren Interview räumte er jedoch ein, dass viele Details über ihren Zustand oder die Notfallursache im Dunkeln lägen. Bei vielem, das bisher über den Vorfall berichtet worden sei, handele es sich um Spekulationen. "Wir müssen warten und geduldig sein", sagte Todd Fisher. "Wir haben selbst kaum Informationen." Carrie Fishers Management sowie Vertreter ihrer Mutter Debbie Reynolds und ihrer Tochter Billie Lourd reagierten zunächst nicht auf Anfragen.

Zuvor hatte ein Feuerwehrsprecher berichtet, dass Sanitäter am Flughafen von Los Angeles lebensrettende Hilfe bei einer Person geleistet hätten und diese in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden sei. Ob es sich bei dem Patienten um Fisher handelte, sagte er jedoch nicht.

Fishers Anfänge in Hollywood reichen lange zurück: Ihre Eltern sind die Schauspielerin Debbie Reynolds und der verstorbene Entertainer Eddie Fisher.

Berühmt wurde Fisher vor allem durch ihre Darstellung von Prinzessin Leia in der "Star Wars"-Reihe. In die Rolle der Anführerin einer galaktischen Rebellion gegen das Böse schlüpfte sie nach "Krieg der Sterne" in drei weiteren Filmen der Saga, darunter "Star Wars: Das Erwachen der Macht" von 2015.

Auch als begabte Autorin ist Fisher in Erscheinung getreten. Für Furore sorgten vor allem ihre schonungslosen Bücher über eigene Kämpfe gegen Sucht und psychische Leiden. Ihre Autobiografie mit dem deutschen Titel "Grüße aus Hollywood" diente 1987 als Vorlage für einen Film mit Shirley MacLaine und Meryl Streep.

Erst vor kurzem warb Fisher für eines ihr neues Werk "The Princess Diarist." Darin enthüllt sie, dass sie am "Star Wars"-Set mit ihrem Kollegen Harrison Ford eine Affäre gehabt habe.

(jco/ap)