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Billie Eilish, Coldplay und Elton John bei Konzert-Reihe für Klimaschutz und gegen Armut

Billie Eilish, Coldplay und Elton John : Geballte Starpower bei Konzert-Reihe für Klimaschutz und gegen Armut

In zahlreichen Städten weltweit sollen am Samstag Konzerte über Fernsehen und Online-Medien übertragen werden. Die Nichtregierungsorganisation Global Citizen konnte dafür einige Größen gewinnen.

Glanz und Glamour für mehr Klimabewusstsein, faire Impfstoffverteilung und den Kampf gegen Hunger und Armut: Bei einer weltweiten Konzert-Reihe der Nichtregierungsorganisation Global Citizen treten am Samstag internationale Größen der Musikbranche wie Coldplay, Billie Eilish und Elton John auf. Die Konzerte in New York, Paris, London, Seoul, Rio, Sydney, Mumbai und anderen Städten werden über 24 Stunden verteilt von Fernsehsendern und in Online-Medien übertragen.

"Auf sechs Kontinenten werden die Künstler die Bürger dazu bringen, Regierungen, Großunternehmen und Philanthropen aufzufordern, zusammenzuarbeiten, um den Planeten zu schützen und die Armut zu bekämpfen", erklärte Global Citizen. Die Organisation setzt mit der Veranstaltung den Schlusspunkt einer Woche, die bereits durch die Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York ganz im Zeichen des Klimaschutzes stand.

Billie Eilish, Coldplay und Jennifer Lopez treten im New Yorker Central Park auf, wo auch der britische Prinz Harry und Meghan Markle erwartet werden. In Paris auf dem Champ de Mars am Eiffelturm stehen Ed Sheeran, Elton John, die Black Eyed Peas und Stormzy auf der Bühne. Außerdem wird es vorab aufgezeichnete Auftritte der Boygroup BTS in Südkorea, dem DJ-Superstar Alok in Rio, sowie Kylie Minogue in London und Andrea Bocelli in der Toskana geben. Eine ganze Reihe anderer Künstler - darunter Metallica und The Weeknd - sind ebenfalls beteiligt, entweder durch Live-Auftritte oder mit Videoaufnahmen.

Global Citizen stand bereits hinter anderen hochkarätigen Wohltätigkeitsveranstaltungen, darunter "Vax Live: The Concert To Reunite The World" Anfang des Jahres in Los Angeles. Die Organisation beschreibt sich selbst als eine Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die extreme Armut bis 2030 zu beenden. Sie setzt sich unter anderem für die Pflanzung einer Milliarde Bäume ein und fordert die Lieferung von einer Milliarde Impfstoffdosen in die ärmsten Länder.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, unterstützt die Kampagne. "Über 75 Prozent der bis jetzt mehr als vier Milliarden verabreichten Dosen" Corona-Impfstoff seien "in nur zehn Ländern" verabreicht worden. "Wir können diese grobe Ungerechtigkeit nicht ignorieren oder selbstgefällig werden", sagte er.

(lils/AFP)