Bar Refaeli: Dieser Unterwäsche-Spot ist in Israel verboten

Model macht Unterwäsche-Werbung : Dieser Unterwäsche-Spot mit Bar Refaeli ist in Israel verboten

Bar Refaeli ist einer der bekanntesten Exporte aus Israel. Doch nicht alle ihre Landsleute sind stolz auf das Top-Model – zumal nach ihrem neuen Werbespot für ein Unterwäsche-Label.

Bar Refaeli ist einer der bekanntesten Exporte aus Israel. Doch nicht alle ihre Landsleute sind stolz auf das Top-Model — zumal nach ihrem neuen Werbespot für ein Unterwäsche-Label.

Die Werbung für Hoodies wurde von der Werbeagentur Awesome gedreht. Refaeli liegt erschöpft im Bett mit der Puppe Red Orbach, Mitglied der Rockband Red Band. Der Schnauzbartträger fragt anschließend, ob es noch besser kommen könne — und prompt erscheinen noch zwei weitere Refaelis in seinem Bett.

In der weiteren Folge des Videos waschen die drei Refaelis das Auto des Rockstars, füttern ihn im Pool und fächern ihm frische Luft zu. Schließlich spielen sie noch Strippoker mit und jubeln, als er seine Unterhose, natürlich von Hoodies, ausziehen muss. Kurz darauf wacht Red Orbach aber auf und glaubt, alles sei nur ein Traum gewesen — bis aber doch zumindest eine Refaeli angezogen im Türrahmen steht und ihm zublinzelt.

In Israel, wo das Model in einer Stadt keine 20 Minuten von Tel Aviv entfernt geboren wurde, darf der Spot aufgrund dieser Vielzahl von sexuellen Anspielungen erst ab 22 Uhr gezeigt werden. Die Medienkontrollstelle The Second Authority habe sich vor allem am Orgasmus-Gesicht zu Beginn des Spot gestört, heißt es.

Dass Sittenwächter Werbespots für gewisse Zuschauer als nicht geeignet erachten, ist nichts Neues. Erst beim Super Bowl vor einigen Wochen wurde ein Video mit Scarlett Johansson aus dem Programm verbannt. Allerdings lag es nicht daran, dass er zu obszön gewesen sei, sondern daran, dass sie "Sorry, Coke and Pepsi" sagte — zwei der größten Sponsoren des Football-Spektakels.

Das Video wurde jedoch zu einem Hit bei YouTube — ebenso wird es nun mit dem Spot mit Refaeli enden, der jetzt Bekanntheit über die USA und Israel hinaus erlangen wird.

Refaeli ist allerdings nicht nur wegen dieses Spots in Israel umstritten. Um den obligatorischen Wehrdienst zu umgehen, heiratete sie im Jahr 2007 eine Woche vor ihrer Einberufung den 23 Jahre älteren Familienfreund Ari Weinstein. So musste sie den Dienst nicht antreten — und ließ sich kurz darauf wieder von ihm scheiden. Viele Israelis nahmen ihr diesen Trick übel.

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(spol)
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